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E3

E3 2017: Hunt, Yakuza 6, Outcast

Auf der E3 2017 können wir direkt am ersten Tag einige spannende Titel anspielen bzw. näher ansehen und teilen unsere Eindrücke nachfolgend mit euch.

Hunt: Showdown

Crytek ist bekannt für den ersten FarCry-Teil sowie die Crysis-Serie. Mit Hunt: Showdown geht der Coburger Konzern in eine andere Richtung, bleibt dem Ego-Shooter-Genre allerdings treu. In Hunt: Showdown kämpfen bis zu zehn Spieler in kleinen Teams um ein Relikt und müssen dies in mehreren Phasen extrahieren. Spannend ist dabei, dass dieses Artefakt zufällig auf der riesigen Karte erscheint.

Da ihr zu Beginn durch Kills nur die Aufmerksamkeit aller Spieler auf euch zieht, dient der Beginn jeder Partie als Plan- und Vorbereitungsphase, etwa ähnlich wie in Playerunknown’s Battleground. Jeder Jäger hat einzigartige Fähigkeiten, die sowohl gegen menschliche als auch gegen KI-gesteuerte Gegner nützlich sind. Die Welt von Hunt: Showdown ist nämlich von mutierten Monstern bevölkert. Auch die Anordnung der Monster ist zufallsgeneriert. Das führt dazu, dass sich jede Partie anders spielen soll. Allen Spielern ist ein zusätzlicher Sinn eigen, eine Art Nachtsicht, in denen man das Ziel besser orten kann.

In der kurzen Präsentation, der wir beiwohnen dürfen, gefällt uns das schnelle Umschalten im Gameplay. Erst tasten sich alle Spieler langsam an das Ziel heran, dann muss das Relikt verteidigt und schließlich zum Extraktionspunkt gebracht werden. Hunt: Showdown erscheint als Vollpreisspiel im nächsten Jahr für den PC.

Yakuza 6: The Song of Life

Anfang 2018 kehrt Kazuma Kiryu in SEGAs Action-Serie Yakuza ein weiteres Mal zurück nach Kamurocho. Kabukicho heißt dieses in Tokio zu findende Vergnügungsviertel in der Realität. Auf der E3 2017 sind sowohl Yakuza Kiwami – eine aufpolierte Version des ersten Teils für die PlayStation 4 (Release: 29.08.2017) – als auch Yakuza 6 spielbar. Wer keine Berührungspunkte mit Yakuza hat, dem sei gesagt, dass sich alles um die japanische Mafia, die sogenannten Yakuza dreht. Die Story wird ernsthaft erzählt, wird aber mit typischer japanischer Überspitztheit aufgelockert. Kazuma Kiryu ist ein ehemaliges Mitglied des Tojo-Clans, wird seine alte Sippschaft aber von Teil zu Teil einfach nicht los und muss die Organisation und Öffentlichkeit ständig retten.

Doch es gibt nicht nur ausschweifende Zwischensequenzen in Yakuza, sondern auch ein freies Open World-Gameplay mit einem ausgeprägten Kampfsystem. Neu in Yakuza 6 ist, dass es keinerlei Ladezeiten zwischen dem Umherlaufen in der  Stadt und den Kämpfen gegen Verbrecher gibt. Das klingt nach einer Kleinigkeit, in Yakuza wird allerdings sehr viel gekämpft, durch die fehlenden Unterbrechungen wird die Immersion nochmals gesteigert. In den Kämpfen gibt es keine verschiedenen Kampfstile mehr wie im fünften Teil für die PlayStation 3, vielmehr hat man das Kampfsystem umgekrempelt und legt Wert darauf, dass Ausrichtung und Haltung der Charaktere die Schläge und Tritte beeinflussen. Weiterhin können allerlei Objekte wie Fahrräder, Schilder und Stühle zweckentfremdet werden. Sobald eure Spezialanzeige aufgeladen ist, könnt ihr mit der Dreieck-Taste Heat-Moves ausführen. Neben den altbewährten Spezialattacken wie das Klatschen des Kopfes gegen Wände und Autos entdecken wir neue cineastisch inszenierte Manöver, die einen beim Zusehen zusammenzucken lassen.

bdr

Der E3-Stand war im Übrigen an den Eingang von Kubikoch/Kamurocho angelehnt und sehr schön designt. Zusätzlich gab es sehr beliebte riesige Taschen mit ansehnlichen Yakuza-Motiven, die bald allesamt weg waren.

Outcast: Second Contact

Am 20.08.1999 veröffentlichen Appeal unter Leitung von Yves Grolet und Publisher Infogrames das Rollenspiel Outcast. Das Spiel findet im Jahr 2007 statt. Nach einem missglückten Experiment landet Protagonist Slade auf Adelpha. Die Talaner fristen hier ihr Dasein. Slade wird als Ulukai, der lang herbei ersehnte Befreier, angesehen. Damit sie ihm helfen zurück auf die Erde zu kommen, soll er für sie fünf Edelsteine namens Mons sammeln, bevor diese in die falschen Hände geraten. Outcast zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Talaner einen eigenen Tagesablauf hat und der Spieler Adelpha nach Belieben erkunden kann. Zusätzlich kann Slade zahlreiche Talente lernen.

Es ist der 13.06.2017 und Yves Grolet arbeitet wieder daran, dass Spieler in der Welt von Adelpha versinken können. Outcast: Second Contact ist eine aufpolierte Version des RPG-Klassikers für moderne Systeme. Das Interface wurde rundum erneuert, auch visuell sieht das Spiel deutlich hübscher aus. Die Steuerung hat man ebenfalls angepasst, man kann Adelpha jetzt auch mit dem Controller erkunden. Die Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung, da Slade nur nach vorne sprinten kann, sonst macht er mit dieser Tastenkombination eine Rolle. Auch die Tastenbelegung erfordert etwas Einarbeitung. Yves steht uns freundlich mit Rat und Tat zur Seite und so heben wir ein Rebellennest aus und befreien die Stadt. Nach und nach eröffnet sich die reichhaltige Spielwelt, die wir gerne im Herbst erkunden werden.

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