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Im Test: Dragon’s Dogma – Dark Arisen

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Das 2012 erschienene Dragon’s Dogma stellte eine absolut unerwartete Überraschung dar: actionreiche Kämpfe, ein komplexes und vor allem spaßiges Klassensystem sowie recht eigentümliche Designentscheidungen hebten dieses Spiel vom Einerlei des damaligen Marktes ab.

Wer sich umfangreich über das Hauptspiel informieren möchte kann gerne in unseren Test reinschauen, hier wird lediglich kurz das in Dark Arisen enthaltene Add-on sowie die generelle Performance auf Next Gen-Konsolen behandelt.

Dark Arisen erschien 2013 als Add-on und brachte einige Quality of Life-Neuerungen mit sich sowie einen äußerst umfangreichen neuen Dungeon. Als hilfreichste Neuerung kann wohl der Eternal Ferrystone bezeichnet werden, welcher es dem Spieler erlaubt, beliebig oft die Schnellreisefunktion zur Hauptstadt oder dem Startgebiet zu verwenden. Abgesehen davon wurden vier weitere Portcrystals im Spiel versteckt, welche beliebig in der Welt platziert werden können und als Schnellreisepunkt fungieren. Dies hilft ein wenig dabei die allgemein recht langen Laufwege etwas zu kürzen, man ist dennoch recht lang zu Fuß unterwegs.

Abgesehen davon wurde ebenfalls ein Hard Mode integriert, welcher den Schaden von Monstern um das Doppelte erhöht, allerdings gleichzeitig auch die Menge des gefundenen Goldes.

Die Hauptattraktion stellt jedoch die Bitterblack Isle dar. Hier befindet sich der Dungeon des Add-ons, welcher die schwersten Herausforderungen des Spiels beinhaltet. Eine Menge an neuer Bosse, Monster und weiteren Gefahren warten darauf bezwungen zu werden, dementsprechend richten sich jene Inhalte an höher stufige Charaktere.

Wer sich also schon immer mit dem personifizierten Tod ein Stelldichein liefern wollte, wird hier bestens bedient. Bereitet euch nur darauf vor, einige Verluste hinzunehmen.

Technisch hätten wir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Warum bei einem schon damals eher grafisch schwachen Titel keine 60 Bilder pro Sekunde möglich waren, ist unverständlich. Abgesehen davon wirken die Texturen zwar etwas weniger verwaschen, entsprechen aber dennoch längst nicht einem zu erwartenden Standard. Insgesamt hätte eine etwas umfangreichere Überarbeitung dem Spiel äußerst gut getan.

Glücklicherweise fällt dies jedoch aufgrund der großartigen Animationen selbst nach all den Jahren nicht groß ins Gewicht. Verletzte Monster fangen an zu humpeln, Greifen schlagen um sich und erheben sich in die Luft. Jeder Kampf bringt eine Dynamik mit sich, welche die matschigen Texturen vergessen lassen.

Die plötzlich auftauchenden Gegner stören die Atmosphäre des öfteren empfindlich.

[an dieser Stelle werden wir euch noch ein Vergleichsvideo zwischen den Versionen für Xbox One und PlayStation 3 nachliefern.]

Fazit: Dragon’s Dogma: Dark Arisen ist ein besonderer Titel, welcher sich nicht um Konventionen schert, sondern seinen ganz eigenen Weg geht, was mitunter für den Spieler etwas frustrierend ausfällt. Nichtsdestotrotz bietet sich hier eine Monsterjagd, welche auch nach mehrmaligem Durchspielen immer noch an den Bildschirm fesselt und gerade aufgrund der enorm dynamischen Kämpfe einfach Spaß macht. Wer sich auf ein etwas eigensinniges Abenteuer mit Tiefgang einlassen möchte, kann bedenkenlos zugreifen.

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