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Test

Im Test: Limbo

Der Sidescroller Limbo der dänischen Entwicklerfirma Playdead Studios erblickte am 21. Juli des letzten Jahres das Licht der Welt der Xbox 360 und erfreut sich seitdem immer größerer Beliebtheit. Seit Kurzem dürfen sich auch PlayStation 3- und PC-User an dem schaurig schönen Jump’n’Run erfreuen. Wir stellen das ungewöhnliche Spiel vor und vergleichen Konsolen- und PC-Version.

Artikel-Autor: Konsti

Das Video

Das eigentliche Video beginnt nach rund sieben Minuten. Viel Spaß mit einigen Eindrücken aus der PC-Version von Limbo! Das Video haben wir live gestreamt. Ihr könnt es jetzt aber auch jederzeit ansehen.

Der Test

In Limbo spielt ihr einen kleinen schwarzweißen Jungen der sich mitten in einem düsteren Wald wieder findet, doch damit nicht genug: Wie im echten Leben ist dieser mit reichlich Riesenspinnen, Bärenfallen und gefährlichen Fallen bestückt, um euch die noch ungewisse Aufgabe so schwer wie möglich zu machen.

Lauf in die Finsternis

Limbo ist ein klassisches Sidescroller-Jump’n’Run mit Rätselelementen.

Zunächst müsst ihr über Abgründe springen, Bärenfallen umgehen und Spinnen austricksen. Doch schon im ersten Level wird klar, dass auch hierbei Hirnschmalz erforderlich ist. So müsst ihr alles nach Hinweisen durchsuchen, um an Spinnen und Seen vorbeizukommen. Die Soundkulisse hilft euch dabei. Aufgaben zu lösen lernt ihr nach dem klassischen Trial/Error-Prinzip und das auf ziemlich blutige Art und Weise, die das Spiel nicht zuletzt so bekannt gemacht hat.

Natürlich sind die Riesenspinnen nicht die einzigen Bewohner des Waldes. Neben Würmern, die euch kontrollieren, und Schmetterlingen, die Kontrast zur düsteren Atmosphäre bieten sollen, trefft ihr immer wieder auf andere Menschen. Diese wollen euch entweder töten, laufen vor euch davon oder sind bereits tot.

Wenn ihr das Spiel zügig spielt, bietet es euch knapp drei Stunden lang die Möglichkeit euch gegen die unheimlichen Gegner in einer stets spannenden Welt zu beweisen.

The color doesn’t matter

Der Wald besticht durch seine monochrom beklemmende Atmosphäre denn alles  wird in  schwarz, weiß und grau gehalten. Die einzig wirklich weißen Elemente im Spiel sind die Augen des Jungen sowie Schmetterlinge und Würmer, die dich kontrolieren können. Je näher ihr dem Ende kommt, desto dunkler werden die Level, das an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird. Das beklemmende Gefühl wird durch die dumpfen und ruhigen Hintergrundgeräusche verstärkt. Nur ganz selten gibt es Musik,  denn meistens lauscht ihr nur euren Schritten und den Klängen des Waldes.

Auf der Suche

Wie bereits erwähnt spielt ihr einen Jungen ohne Namen, der in einem düsteren Wald wieder zu sich kommt. Doch das ist nicht irgendein Wald, es ist der Limbo! Der Name leitet sich vom lateinischen Wort limbus (Abgrund) ab.

Zunächst beginnt euer Abenteur  ohne jeden Sinn, denn Hintergrundinfos gibt es nicht. Keiner will mit euch reden… Diese Leere trägt natürlich auch zur einzigartigen Atmosphäre bei und motiviert zum Weiterspielen, um endlich mehr über die Hintergründe eurer Reise zu erfahren.

Fazit

Limbo hat mich mitgerissen und fasziniert. Es bietet drei Stunden lang abwechslungsreiche und spannende Abenteuer mit einer einzigartigen Atmosphäre. Es ist der Beweis, dass es nicht immer eine großartige Grafik braucht oder eine komplexe Storyline nötig ist, um zu begeistern und zeigt die wahren werte eines Videospiels.

Plattformen und Preise

Limbo ist im Xbox Live Marktplatz für 1.200 Microsoft Points, im PlayStation Network für 14,99 Euro  und auf Steam zum Preis von 9,99 Euro erhältlich. Wer jedoch eine Konsole besitzt, sollte auf jeden Fall in die Konsolenversion investieren, da Limbo mit der Tastatur  um einiges schwieriger zu steuern ist und eine Schleichfunktion gänzlich wegfällt. Alternativ verfügt der Platformer auch über eine Gamepad-Unterstützung und bindet auch den Xbox 360 Controller for Windows mustergültig in das Spiel mit ein. Mit diesem spielt sich Limbo wie auf der Xbox 360. Grafisch unterscheiden sich die Versionen nur leicht (vielleicht auch durch den Größenunterschied der Bildschirme). Auf dem PC können erwartungsgemäß Kantenglättung hinzugeschaltet und höhere Auflösungen verwendet werden.

Auf allen drei Plattformen sind Demos erhältlich die die ersten zwei Level des Spiels enthalten und ca. 120 MB groß sind.

Limbo
System: PC, Xbox 360, PS3
Verwendete Systeme: PC, Xbox 360
Preis: 9,99 Euro (Steam), ab 17 Euro (PC SE), 1.200 Microsoft Points (XBL Marktplatz) 14,99 Euro (PSN Store)
Genre: Platformer
Entwickler: Playdead Studios
Publisher: Playdead Studios

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