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Vorschau

Vorschau: Blitz Breaker – Modernes GameBoy-Platforming

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Blitz Brea­ker ist ein Jump’n’Run, das am 2. Febu­ar auf Steam erscheint und wir konn­ten in eine nahe­zu fer­ti­ge Ver­si­on rein­spie­len.

Die Sto­ry von Blitz Brea­ker ist schnell zusam­men­ge­fasst: Ihr seid  Blitz, ein Robo­ter, der aus sei­ner Fabrik aus­bre­chen will. Blöd: Die­se ist über­säht von Sta­cheln und ande­ren Hin­der­nis­sen. Und so dürft ihr in 101 Leveln den kle­ve­ren Twitch-Plat­for­mer, wie man das Gen­re neu­mo­disch auch nennt, und eure Geduld bis an die Gren­ze trei­ben.

Der Ent­wick­ler Bon­cho Games bewirbt das Spiel damit, dass man es kom­plett ein­hän­dig spie­len kann, sowohl mit dem Con­trol­ler als auch mit der Tas­ta­tur. Wir haben die Tas­ta­tur gezückt und kön­nen die­se Aus­sa­ge bestä­ti­gen. Das Spiel ist so kon­zi­piert, dass ihr in alle vier Him­mels­rich­tun­gen vor­pre­schen („dashen“) könnt und dann könnt ihr auch einen kur­zen Sprung machen, der auto­ma­tisch in der aktu­el­len Blick­rich­tung erfolgt.

Die Level sind selbst­ver­ständ­lich hier­auf zuge­schnit­ten. Jedes Level besteht aus meh­re­ren Bild­schir­men, die meist durch Schran­ken gesi­chert sind, die ihr ent­we­der durch ein­ma­li­gem Dash zer­stört oder mit­teils eines zuvor auf­zu­stö­bern­den Schlüs­sel öff­net. Zu Beginn ist das noch ganz ein­fach, aber im Lau­fe der ers­ten Welt (rund 20 Level) haben wir das ein oder ande­re Mal schon mal die Zäh­ne geknirscht. Das Level­de­sign ist kle­ver, die Lern­kur­ve nicht zu steil und die zahl­rei­chen Anspie­lun­gen an Gen­re-Ver­tre­ter wie 1001 Spikes zau­bern Ken­nern ein Lächeln auf die Lip­pen. Am Ende jeder Welt erwar­tet euch ein Boss­kampf, in der ers­ten Welt ist das ein mit Ket­ten­sä­gen aus­ge­stat­te­ter Robo­ter, der den gan­zen Bild­schirm Stück für Stück ein­nimmt, hier ist Schnel­lig- und Geschick­lich­keit gefragt.

Blitz Brea­ker steu­ert sich sehr direkt und selbst in den kleins­ten Nuan­cen hat man stets die Kon­trol­le. Schafft man also ein Level nicht, dann liegt es defi­ni­tiv am Spie­ler oder sei­nem Ein­ga­be­ge­rät. Neben dem Level­aus­gang gibts auch Sam­mel­ge­gen­stän­de in Form von Mün­zen und ein lila Recht­eck, das euch wider Erwar­ten nicht in Tho­mas Was Alo­ne tele­por­tiert. Am Levelen­de kann man so zusätz­li­che Punk­te sam­meln, etwa um einen Stern pro Level frei­zu­schal­ten.

Die Auf­ma­chung von Blit­zer Brea­ker ist bon­bon-bunt. Zum Retro-Charm der sim­plis­ti­schen Optik passt, dass das Spiel in einem Kas­ten im Bild­for­mat eines Game­Boys dar­ge­stellt wird. Anders als beim Super Game­Boy des Super Nin­ten­dos könnt ihr schmu­cke Hin­ter­grün­de frei­schal­ten und das Spiel vortan damit ein­klei­den. Die Mischung aus der hohen Spiel­ge­schwin­dig­keit und dem stän­dig umher­flie­gen­den Geschos­ses, das der Spie­ler irgend­wie unter Kon­trol­le beko­men muss, erin­nert das spon­tan an das kürz­lich erschie­ne­ne Down­well (XTga­mer-Video). Der fet­zi­ge Sound­track fügt die abschlie­ßen­de Prie­se Retro hin­zu.

Vorabfazit

Schon nach unse­rer knap­pen Anspiel­sit­zung hat Blitz Brea­ker unkom­pli­zier­ten Arca­de-Spaß gebo­ten. Man fin­det sich sehr schnell ein in die simp­le Spiel­me­cha­nik. Das durch­dach­te Level­de­sign und die gelun­ge­ne Steue­rung sowie das hart­nä­cki­ge Design der Ent­wick­ler dem Spie­ler das Leben so schwer wie mög­lich zu machen, lässt den Spie­ler so schnell nicht mehr los, obwohl man man­ches Mal ziem­lich frus­triert ist. Wem also die­se Art von Spie­len zusagt – sie­he VVVV, SMB, Bit.Trip Run­ner -, der soll­te das Spiel im Auge erschei­nen. Blitz Brea­ker erscheint am 2. Febru­ar auf Steam.

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