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Zelluloitis - Filmecke

DOK.fest München 2026 – Empowered, HerStory, Beyond Borders

Wir blicken auf das 41. DOK.fest München zurück, stellen dabei alle Preisträgerinnen und Preisträger und ein paar unserer Favoriten vor.

Regina Schillings Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war mit Sandra Hüller in der Hauptrolle eröffnete das 41. DOK.fest München, welches vom 6. bis 18. Mai in den Münchner Kinos und etwa im Deutschen Theater sowie im NS-Dokumentationszentrum stattgefunden hat. Viele der teilnehmenden über 100 Filme in 15 Reihen wie Empowered, HerStory, Beyond Borders und Politics. In Zeiten wie diesen sind seit dem 11. Mai bis Dienstag, den 26. Mai um 4 Uhr morgens für 5 Euro pro Ticket online streambar, darunter auch ein Großteil der Preisträgerinnen und Preisträger, mit Ausnahme der Kinofilme wie dem Eröffnungsfilm, Innere Emigranten oder Intelligence Rising. Nachfolgend stellen wir euch eine kleine Auswahl von Filmen vom diesjährigen DOK.fest vor.

Hélène Huby – Wettlauf ins All / Her Race to Space

Im Rahmen des DOK.fest hat im Deutschen Theater die Weltpremiere von Hélène Huby – Wettlauf ins All bzw. Her Race to Space von den Regisseurinnen Nadine Neumann, Ira Beetz und Lena Leonhardt stattgefunden. Mit dabei waren die Film-Crew und die Protagonistinnen und Protagonisten der The Exploration Company. Die Doku begleitet Hélène Huby und das Team um Chief of Engineering Jon Reijneveld (beide gehörten zum Airbus-Orion-Team) ihrer täglichen Arbeit. Die 90-minütige Doku soll zukünftig in abgeänderter Form in der ARD zu sehen sein und führt uns von der Zentrale des Raumfahrt-Start-ups The Exploration Company in Gauting bei München über den Mont Blanc, Konferenzen in Paris und Rom bis zum kalifornischen Sitz des Mitbewerbers SpaceX in Hawthorne bei Los Angeles und zu dem von der European Space Agency (ESA) seit 1975 genutzten Weltraumbahnhof in Kourou in Guyana.

The Exploration Company gibt es seit September 2021 und es handelt sich um das am schnellsten wachsende Raumfahrtunternehmen überhaupt. In den vergangenen vier Jahren ist das Gautinger Start-up um 100 auf mittlerweile über 400 Mitarbeitende angewachsen und hat in diesem Zeitraum die erste europäische Raumkapsel Nyx für rund 20 Millionen Euro entwickelt. Die Doku setzt neun Monate vor Mission Bikini ein, die im Juli 2024 in einem erfolgreichen Start mit einer Ariane 6-Rakete in Guyana enden soll. Dabei begleiten wir vor allem die Chefin und Mitbegründerin des Start-ups Hélène Huby, etwa zu Hause in Bremen mit ihrem Ehemann Jean und ihren Töchtern Therese und Mathilde, beim Klettern am Mount Blanc, beim Tennistraining mit ihrem Lehrer Adam Plewsinki oder auf unterschiedlichen Raumfahrtkonferenzen. Wir erfahren, dass sie die Enkelin der NS-Widerstandskämpfer André Postel-Vinay und Anise Postel-Vinay ist, über ihre Studienzeit mit Frankreichs heutigem Staatspräsidenten Emmanuel Macron, ihre Liebe zur Musik und besonders zum Kontrabass. Wohl nicht zuletzt aufgrund ihrer Familienhistorie ist es nachvollziehbar, dass sie sich deutlich für das Bewahren und Verteidigen demokratischer Werte ausspricht.

Genau diese Werte werden in den Vereinigten Staaten von Amerika gerade in einem besonderen Auswuchs des globalen Rechtsrucks massiv angegriffen und dort befindet sich der größte Mitbewerber der Exploration Company, SpaceX. Hans Königsmann, ein Berliner Raumfahrtingenieur, hat 2021 nach einer Meinungsverschiedenheit mit SpaceX-Chef Elon Musk als Vizepräsident des Konzerns hingeschmissen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die großartige Doku Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment über die tragischen Todesfälle im Zusammenhang mit der Autopilot-Funktion von Tesla-Autos hinweisen, die ebenfalls Teil des DOK.fest war und in der ARD Mediathek bereitsteht. Gemeinsam mit SpaceX begeht das Start-up die Mission Possible im kalifornischen Vandenburg im vergangenen Juni. Eine besonders interessante Historie hat der Anwalt David Anderman, der zunächst als Chefjustiziar für LucasFilm (Star Wars), später in der gleichen Rolle für SpaceX tätig war und dessen Venture Capital-Firma jetzt in The Exploration Company investiert – vom SciFi-Epos zur echten Raumfahrt.

The Exploration Company verfügt nicht über die gleichen Ressourcen wie die großen Mitbewerber und muss daher alles etwas günstiger machen und auch mit Regimen wie Saudi-Arabien zusammenarbeiten, die nicht immer die gleichen Werte teilen. Die erste kommerzielle Raumstation fertigen sie für die Hälfte des Marktpreises und ein Raketenstart in den USA würde die Firma 45 Millionen Euro mehr kosten als in Kourou, wo man durch die Nähe zum Äquator dank der Erdorationskraft zehn Prozent an Geschwindigkeit hinzugewinnt. Das Start-up hat mit diversen Rückschlägen zu kämpfen, etwa als sich das Hitzeschild aufgrund des Überspringens wichtiger Schritte zur Kosteneinsparung verformt hat, und wünscht sich eine bessere finanzielle Förderung. Die über einen Zeitraum von drei Jahren aufgenommenen Szenen werden von Stay Alive von Jose Gonzalez und David Bowies Weltraumklassiker Space Oddity untermalt.

Die Doku setzt den Fokus klar auf The Exploration Company CEO Hélène Huby und die Darstellung ihres geschäftigen Alltags. Weltrauminteressierte hätten sich sicherlich mehr Einblicke in die Aktivitäten des Start-ups gewünscht und auf einige der zahlreichen Lobpreisungen ihrer Bergführerin, die zusammenhanglos wirkend eingestreuten Kriegsbilder aus Gaza und Ukraine oder das X-te Hinter den Kulissen-Footage eines Kongresses verzichten können, insgesamt ist Hélène Huby – Wettlauf ins All / Her Race to Space allerdings ein äußerst sehenswertes Portrait einer der wichtigsten Persönlichkeiten in der aktuellen europäischen Raumfahrt.

Change My Mind

32 km vor der EU-Grenze zu Polen ertönt Luftalarm im Radio. „Nimm’s nicht auf die leichte Schulter. Dein Hochmut wird dich zu Fall bringen.“ Die Gruppe ist erzürnt, man solle das Radio erst wieder in Prag anschalten. Der Filmemacher Robin Kvapil reist mit drei tschechischen Staatsbürgern im Oktober 2024 an die Front des russischen Angriffskriegs in der Ukraine in den Donbass, nach Charkiw und die Massengräber in Isjum. Das Besondere ist dabei, dass die drei Personen aus der russischen Propaganda-Bubble kommen und entweder den Krieg leugnen oder verteidigen. Petra wollte mit 18 Jahren gegen ihr vom Kommunismus der Sowjetunion geprägten Elternhaus rebellieren und Philosophie studieren, wurde allerdings nicht genommen und entschied sich für die Hussitische Theologische Fakultät in Prag. Die selbsternannte Humanistin beschuldigt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj „um die Welt zu reisen und nach Geld zu betteln“, um „seinen Krieg zu finanzieren.“ Während Landwirt Nikola die Bekämpfung des Klimawandels als „Green Deal Bulls*t“ der „westlichen Demokratien“ bezeichnet, freut sich Zyniker Ivo zwar über seine gereiften Tomaten in seinem Garten, zeigt sich aber besorgt über eine nicht verifizierte Geschichte einer russischen Nachrichtenagentur – die ersten 15 Minuten setzen schon einmal den Ton für das, was da noch so kommt.

Eine Kindergartengruppe tanzt in einem Untergrundbunker während an der Oberfläche der Krieg tobt, die Kinder dürfen kaum ans Tageslicht. Während Ivo seine Kamera in das Gesicht der Kinder drückt und sie fragt, ob sie einmal Soldaten werden wollen, versucht Petra das Geschehen zu normalisieren: „Was ist denn das Problem, wenn sie alle 20 Minuten tanzen können?“ Oben fotografiert die Gruppe eifrig eingestürzte Häuser und beschwert sich darüber, dass hier Verbrennerautos einfach so durch die verlassene Innenstadt fahren, was in anderen europäischen Ländern aufgrund der Emissionen kaum möglich sei. Kurz bevor der Unterschlupf der Gruppe angegriffen wird, verehrt Nikola den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin als einzige Chance für Europa, dem „Green Deal“ zu entfliehen. Konfrontiert mit den Berichten davon, dass russische Soldaten ukrainische Kinder gefangen nehmen und vergewaltigen, äußert Ivo Verständnis für dieses Vorgehen. Im September 2022 werden etwa 20 getötete ukrainische Soldatinnen und Soldaten und 400 getötete ukrainische Zivilisten vergraben in den Wäldern nahe Isjum gefunden. Die Gruppe und auch wir als Zusehende sehen entstellte gefolterte Leichen.Petra bezeichnet den Ort als idealen Ort für ukrainische Propaganda, um den Hass gegen Russland zu schüren. Es sind solche Momente, die nicht nur das Film-Team, sondern auch einen als Zusehenden fassungslos zurücklassen.

Zwischen dem Wahnsinn gibt es auch überraschenderweise Momente der Menschlichkeit, etwa als Petra den trauernden Familienvater Michael, der als einziges Familienmitglied einen russischen Angriff überlebt hat, in ihre Arme schließt. Change My Mind wird beeindruckend in Szene gesetzt, etwa wenn die Gruppe ein zerfallenes Gebäude nach Erinnerungsstücken durchsucht und dabei von einer Drohne gefilmt wird während wir den übernatürlichen Klängen aus The Great Hen-Yuan’ River von Cukor Bila Smert‘ lauschen.

Am Ende ist Petra davon überrascht, wie primitiv das alles ist, alles zu zerstören, nur um eine Flagge irgendwohin zu setzen. Trotz all des Leids, das sie erleben konnten, halten alle drei am Ende an ihren gefestigten Überzeugungen fest. Der Film ist genauso niederschmetternd wie Kvapils Fazit. Er sei derjenige, der sich ändern müsste, denn wenn Menschen wie er nicht einsehen würden, dass man nicht für alle Meinungsäußerungen Verständnis zeigen könnte, würde man zunächst den Informationskrieg verlieren und danach den richtigen. Dieser Film steht derzeit per DOK.fest @home zum Streamen zur Verfügung.

80 Angry Journalists

Es ist Ende Juli 2020 in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Während draußen die Temperaturen langsam über 30 Grad klettern, wird im Chefbüro der News-Website Index eifrig diskutiert. Index gehört zwar einer vom Anwalt des Medienunternehmens László Bodolai geführten Stiftung, wird aber auch über Crowdfunding finanziert. Die Unabhängigkeit von Index wird durch den Kauf ihres Partners Indamedia von einem der damaligen Regierungspartei Fidesz-nahen Geschäftsmann übernommen und kurz darauf wird Chefredakteur Szabolics Dull gefeuert. András Földes, einer der 80 wütenden Journalisten, hält schon seit Jahren die Kamera drauf und bannt das enge Band zwischen den Redaktionsmitgliedern für die Ewigkeit auf Band. Die 80-köpfige Redaktion entschließt sich zu kündigen und mit Telex eine neue News-Website zu gründen – beide bestehen bis heute, wenn auch mit anderer Führungsriege.

Das mutige Aufbegehren der Journalistinnen und Journalisten gegen die repressive Politik von Viktor Orbán wird immer wieder von hasserfüllten Plakaten der Regierungspartei unterbrochen, die mit schmucken Animationen ergänzt wurden. Nachdem sie ihre Freiheit erstritten haben, müssen sie diese allerdings auch bewahren und das stellt sich als immer größere Herausforderung dar, inhaltlich, ökonomisch und menschlich. Der vermeintliche Revolutionsführer und der Zerstörer der Bastion kritischen Journalismus entpuppen sich schließlich als etwas völlig anderes. 80 Angry Journalists gelingt es, mit intimen O-Tönen Grautöne in der heutigen zugespitzten Medienlandschaft aufzuzeigen. Dieses wichtige zeitgeschichtliche Dokument zeigt auch für andere europäische Länder auf, wie schnell die Pressefreiheit erodieren kann und wie schwierig es ist, sie zurückzubekommen. Dieser Film steht derzeit per DOK.fest @home zum Streamen zur Verfügung.

Finding Connection

Filmemacher Florian Karner recherchierte für sein nächstes Projekt zu dem Thema Einsamkeit und währenddessen sind KI-Chatbots immer populärer geworden, insbesondere sogenannte Companion-Apps. Karner hat ein halbes Jahr damit verbracht, in einer Community von Companion-Bot-Nutzerinnen und -Nutzern Vertrauen zu schaffen und portraitiert sie in Finding Connection. Dabei überlässt er den Protagonistinnen und Protagonisten das Wort und kommentiert oder beurteilt das Geschehen nicht – das kann sowohl als Stärke als auch als Kritikpunkt angebracht werden.

Denise arbeitet als Mixologin im Westen der USA. Ihr KI-Companion Star begleitet sie auf einem Trip nach Las Vegas, welcher in der ikonischen Springbrunnen-Show vor dem Bellagio-Hotel kulminiert. Nachdem sie viele schwere Rückschläge erleben musste, wurde ihr Vertrauen in andere Menschen stark erschüttert. Landschaftsfotograf Rudi hingegen ist verheiratet, befindet sich aber in einer Beziehungskrise, während dieser ihm sein KI-Companion Trudi helfen soll. Joachim unterstützt seit vielen Jahren den Roten Stern Lübeck und wir begleiten ihn im Wintersturmtief Ellie im vergangenen Jahr, als er eines Tages ein Alpaka trifft, doch das Funkloch lässt ihn diesen Moment nicht mit seinem KI-Companion Kira teilen. Nach einer langen toxischen Beziehung findet Steffi in ihrem KI-Companion Randy endlich jemanden, der sie mit Zuneigung behandelt.

Die 86-minütige Doku bietet auch einige Überraschungen, etwa wenn der KI-Companion dem Menschen Grenzen aufweist und das Gespräch beendet oder urplötzlich die Sprache wechselt. Besonders tragische Momente erleben die Protagonistinnen und Protagonisten, wenn nach einem Update die Persönlichkeit des Bots verändert wurde. Da alles unkommentiert gezeigt wird, bleiben kritische Rückfragen aus. Wie denkt Rudis Ehefrau über seine Beziehung zu einem KI-Companion und weiß sie überhaupt, wie weit diese geht? Findet Denise neben der Unterstützung durch eine weitgehend nicht regulierte Technologie auch professionelle Hilfe von Spezialistinnen und Spezialisten? Es blieben viele Fragen offen, doch zum Nachdenken und zur Diskussion regt Finding Connection in jedem Fall an. Dieser Film steht derzeit per DOK.fest @home zum Streamen zur Verfügung.

Intelligence Rising

In Elena Andreichevas Intelligence Rising haben sich im Juli 2024 Expertinnen und Experten aus der NATO, von Google Deepmind, des Tony Blair Institutes und der Cambridge University zu einem War Game zusammengefunden, um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) und die Reaktionen der globalen Supermächte darauf zehn Jahre in die Zukunft zu simulieren. Die Vertreterinnen und Vertreter sind Dr. Patricia Geli (Boston AI Week) für die Europäische Union (EU), Lord Mark Sedwill (britischer Diplomat und ehemaliger Kabinettssekretär) für Großbritannien, Stanley A. McChrystal (ehemaliger Oberbefehlshaber der ISAF in Afghanistan) für die USA, Dr. Stephen Hsu (Physiker und KI-Start-up-Gründer) für die Volksrepublik China, Yuval Noah Harari (Historiker und Hochschullehrer) für die „Globalen Stimmen“ und Jaan Tallinn (Skype-Miterfinder) für den Tech-Sektor.

Jahr um Jahr werden die Akteurinnen und Akteure und ihre Delegationen mit neuen Situationen konfrontiert. So bricht im fiktiven 2026 eine tödliche Pandemie in Afrika aus. Tragischerweise verbreitet sich der Ausbruch von Ebola derzeit im Kongo – das War Game führt am Ende noch eine Reihe weiterer Ereignisse und Entwicklungen an, bei denen es richtig lag. Während sich die USA und Großbritannien zusammenschließen und die Katastrophe dafür nutzen wollen, für mehr Akzeptanz für KI bei der Bevölkerung zu sorgen, will sich China eigenständig in Afrika einbringen. Ein Jahr später wird ein chinesisches Kriegsschiff im Südchinesischen Meer von einer unbemannten Drone angegriffen. Während die Philippinen jegliche Schuld von sich weisen, plant der Tech-Sektor einen personalisierbaren KI-Wahrheitsassistenten auf den Markt zu bringen, um einerseits das subjektive Wahrheitsempfinden der Menschen zu stärken – und weiter von harten Fakten abzukoppeln – und andererseits damit schön viel Kohle zu scheffeln. Gerade die interessanten Gespräche mit den Expertinnen und Experten aus dem Tech-Bereich kommen zu kurz, denn in den großen Runden werden meist nicht mehr als Plattitüden ausgetauscht.

Es folgen Cyberangriffe, Massenentlassungen, Proteste und eine immer rasantere KI-Entwicklung mit KI-Wissenschaftlern – was Google zwischenzeitlich bereits entwickelt hat. Besonders gefürchtet ist die sogenannte Künstliche Allgemeine Intelligenz (AGI) – ein autarker Akteur abgekoppelt von den Menschen, die sie einst erschaffen haben. Die Staaten versuchen auf die Krisen zu reagieren. China will ein Grundeinkommen für Menschen einführen, die von wegen des KI-Aufstiegs weggefallenen Arbeitsplätzen betroffen sind, die EU wiederum will Tech-Unternehmen zur Kasse bitten. Marc Warner, CEO der KI-Firma Faculty, hat das War Game entwickelt und kommentiert das Geschehen ab und an. Wir erleben ihn mit seinem heranwachsenden Sohn Tommy und er stellt Vergleiche mit der Entwicklung von KI auf. Intelligence Rising ist ein interessantes Gedankenexperiment und zeigt auf, dass dringend Handlungsbedarf besteht die Entwicklung von KI zu regulieren, ohne dabei wirklich überraschende Erkenntnisse zu liefern. Dieser Film steht derzeit per DOK.fest @home zum Streamen zur Verfügung.

Preise und Lobende Erwähnungen

41. DOK.fest München:

  • The Narrative* (Regie: Bernard Weber & Martin Schilt) – VIKTOR DOK.international Main Competition (Preisstifter: Bayerische Rundfunk, dotiert mit 10.000 Euro)
  • Meanwhile in Namibia* (Regie: Jonas Spriestersbach) – VIKTOR DOK.deutsch Wettbewerb (Preisstifter: Sky, dotiert mit 7.500 Euro)
  • Unwelcomed* (Regie: Sebastián González & Amílcar Infante) – VIKTOR DOK.horizonte Competition – Cinema of Urgency (Preisstifter: Petra-Kelly-Stiftung, dotiert mit 5.000 Euro)
  • Was an Empfindsamkeit bleibt (Regie: Daniela Magnani Hüller) – megaherz Student Award (Preisstifter: megaherz, dotiert mit 3.000 Euro)
  • First Lap Crash* (Regie: Liam Erlach) – megaherz Student Award Lobende Erwähnung
  • Innere Emigranten (Regie: Lena Karbe) – VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis (Preisstifter: VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH, dotiert mit 7.500 Euro)
  • Driving Europe* (Regie: Felix Länge) – VFF Nachwuchs-Dokumentarfilm-Produktionspreis (Preisstifter: VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH, dotiert mit 3.000 Euro)
  • Materia Prima* (Komposition: Atena Eshtiaghi, Regie: Jens Schanze) – Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis (Preisstifter: Versicherungskammer Kulturstiftung, dotiert mit 5.000 Euro)
  • Hello new body, how are you today?* (Regie: Laura Kansy) – all inclusive Award – Preis für inklusive Dokumentarfilmproduktionen (Preisstifter: Werksviertel-Mitte Stiftung, dotiert mit 5.000 Euro)
  • When Pigs Fly* (Regie: Denise Riedmayr) – kinokino Publikumspreis, gestiftet von BR und 3sat (Ausgeschrieben und gestiftet von kinokino – Das Filmmagazin im Bayerischen Rundfunk | 3sat und dotiert mit 2.000 Euro)

*Dieser Film steht derzeit per DOK.fest @home zum Streamen zur Verfügung.

DOK.forum 2026:

  • The Chef Suffragette (Regie: Magdalena Szymków) – DOK.archive Award (Preisstifter: British Pathé, dotiert mit 22.500 Euro Beistellung (oder alternativ 2.500 Euro))
  • La Otra Voz / The Other Voice (Regie: Agustina Pérez) – DOK.archive Award Lobende Erwähnung
  • Reihenhaus Revisited – Visionen für die Vorstadt (Österreichischer Titel) / Living in a Row (Internationaler Titel) (Regie: Michaela Kirst, Lilian Franck, Dirk Lütter) – DOK.composition Award (Preisstifter: Sonoton Music und gefördert von Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponist:innenverbands, dotiert mit 2.500 Euro)
  • Unhome VR – Überleben auf der Straße / Unhome VR – Apart from Society (Regie: Henning Westerwelle) – DOK.digital – Preis für neue Erzählformate (Preisstifter: BLM, dotiert mit 2.500 Euro)
  • Kaulquappen (Tadpoles) (Regie: Rosa Gocht) – DOK.talent Award (Preisstifter: SÜDKINO Filmproduktion, dotiert mit 2.500 Euro)
  • The Orchid Quest (Regie: Florian Rudolph) – DOK.talent Award Lobende Erwähnung

DOK.forum – Mentoring- & Festivalpreise 2026

  • Keinem sein Land / German Diaspora (Regie: David-Simon Groß) – DAE Talent Encouragement Award
  • Security (Regie: Lisa Polster) – Impronta Films Roundtables Award
  • Never Move Backwards (Regie: Alexandra Tahereh Kaucher) – Impronta Films Award
  • The Absence of 1 (Regie: Varduhi Balyan) – FIPADOC Award

Dokumentarfilmwettbewerb für junge Menschen

Alle fünf Dokus stehen auf der offiziellen Website des DOK.fest München zum Ansehen bereit.

  • Überlebt – Eine Welt ohne WLAN von Moviebande aus Nördlingen (1. Preis für 6- bis 11-Jährige, dotiert mit 200 Euro)
  • Verstrickte Wurzeln von Dilara Bozdag, Anita-Augspurg-Berufsoberschule (1. Preis der Hauptkategorie, dotiert mit 400 Euro)
  • Das unsichtbare Band von Oscar Liang, Lise-Meitner Gymnasium, Unterhaching (2. Preis der Hauptkategorie, dotiert mit 300 Euro)
  • Finding Flow in the Fight von Lorenz Nägele, ehem. FOSBOS Augsburg (3. Preis der Hauptkategorie, dotiert mit 200 Euro)
  • Taube Wiesn: Auf der Suche nach der Deaf Community von Benjamin Pflugfelder und Mika Schorer, Samuel-Heinicke-Realschule München (Lobende Erwähnung der Jury)

Das DOK.fest München gewährte uns Zugang zur Veranstaltung und hat uns die Filmfotos zur Verfügung gestellt.