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E3

E3 2017: IndieCade Line-up Teil 1

Am zweiten Tag sehen wir uns auf der E3 das Aufgebot an Indie-Spielen an, die am IndieCade-Stand untergebracht sind.

IndieCade wird von der eigenen PR-Abteilung als Sundance Film Festival für Games beschrieben. Im Oktober findet die Indie-Parade zum zehnten Mal statt, auch hier in Los Angeles. Von allen Indie-Entwicklern, die sich für IndieCade anmelden, werden die Interessantesten für den IndieCade-Stand auf der E3 ausgewählt. Wir sehen uns ein paar der Spiele an und quatschen mit den Machern.

Where The Water Tastes Like Wine

Auf den Game Awards 2015 sticht für uns ein Spiel mit seinem einzigartigen Graphic Novel-artigen Stil, der coolen Jazz-Musik und des Gefühls sich in der amerikanischen Prärie zu befinden, heraus: Where The Water Tastes Like Wine. Das Gameplay erinnert uns an 80 Days und Kentucky Route Zero: Wir reisen auf einer riesigen interaktiven Karte der gesamten USA umher und quatschen mit allerlei Leuten.

Dabei beeinflusst das Dialogsystem die weitere Interaktion mit den eigenwilligen Gesellen. Vergraulen wir eine Person, kommen wir nicht an wertvolle Informationen. In einem Radialmenü wählen wir verschiedene Geschichten mit Themen wie Familie, Freude, Reisen und Verlust aus. Passt die Geschichte zu den Vorlieben der jeweiligen Figur, erhalten wir weitere Infos. Ein Item-System soll ebenfalls noch implementiert werden.

Uns gefällt vor allem der toll eingespielte und eingesungene Soundtrack. In der Demo erkunden wir Birmingham, Alabama, und das Umland. Nachts zeigen die Figuren ihre wahre Form. Da wird der sonst so unscheinbare Mann plötzlich zum bissigen Wolf. In der Spielwelt gibt es sehr viel zu entdecken und eine Vielzahl an Charakteren, mit denen wir in den lokalen Dialekten Gespräche führen könnnen.

Die Story wird von vielen branchenbekannten Kolumnisten verfasst, darunter Duncan Fyfe vom Campo Santo Quarterly Review (Firewatch) oder RockPaperShotguns Cara Ellison. Wir freuen uns das Spiel hoffentlich bald in der fertigen Version spielen zu können.


A Case of Distrust

Hierbei handelt es sich um ein 2D-Adventure. In den USA der 1920er gilt es als Detektiv Fälle zu lösen. Man greift auf übernatürliche Elemente zurück, Katzen können etwa sprechen. Die Dialoge sind sehr interessant geschrieben und man muss das ein oder andere Mal laut auflachen.

Das Sound-Design sticht auch hier heraus, kein Wunder, schließlich zeichnet sich einer der Komponisten von L.A. Noire für den Soundtrack verantwortlich. Das eigentliche Spiel ist Point’n’Klick. Es gilt Gegenstände zu kombinieren und Rätsel zu lösen. Spannend ist, dass wir uns später frei durch die Spielwelt bewegen und Schauplätze nach Belieben aufsuchen können.

Visuell ist das Spiel aufregend gestaltet, da die einzelnen Schichten auf dem Bildschirm apperlen oder aufreißen. Wir freuen uns auch hier auf die finale Version.


Virtual Virtual Reality

Der Entwickler dieses VR-Spiels für Google Daydream bezeichnet es als spielbare Black Mirror-Episode. Das Setting ist sehr düster und spielt mit der virtuellen Realität. Der Inception-Effekt spielt eine große Rolle. Wir ziehen in der fünf-minütigen Demo verschiedene VR-Brillen auf und wechseln von düsteren Gegenden zu Gewächshäusern und müssen verschiedene Aufgaben lösen, etwa das Bewässern von Pflanzen. Die Steuerung mit der Fernbedienung des DayDream klappt wunderbar, wir brauchen auch nur einen Knopf. Das Spiel scheint sehr vielseitig zu sein und kommt zu einem späteren Zeitpunkt auch für andere VR-System raus, wir freuen uns darauf um zu prüfen, ob es an die Klasse von Black Mirror herankommt.

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