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Im Test: Slain – Back from Hell

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Träumt ihr auch von einem Side-Scroller mit Metal-Atmosphäre und -Soundtrack? Falls dem so ist, habt ihr bestimmt von Slain gehört, aber nicht gerade Gutes. Slain: Back from Hell ist hingegen eine völlig andere Geschichte.

Slain: Back from HellVon den Toten auferstanden

Das ursprüngliche Spiel war ein unspielbares Durcheinander. Die Entwickler des Spiels gaben hingegen nicht auf, hörten auf die von den Spielern geäußerte Kritik und verbesserten das Game rundum. Das Ergebnis dieser Frischzellenkur ist das neue Slain: Back from Hell, ein Spiel mit schöner Atmosphäre, fantastischer 16-Bit-Grafik und einmaliger Musik.

Slain: Back from HellSlain: Back from HellSlain: Back from Hell

Slain: Back from HellDas Gameplay ist in der Theorie ziemlich einfach gehalten: Ihr könnt springen, rutschen, blocken, angreifen und zwischen 3 unterschiedlichen Waffen wechseln, die je nach Art der Gegner unterschiedlich effektiv sind. Die wichtigste Fähigkeit, die es zu meistern gilt (was zu Beginn noch nicht klar ist) ist das Parier-System. Das erfordert schnelle Reflexe, um die Angriffe eurer Gegner durch effektives Blocken in letzter Sekunde abzuschmettern und einen Schadensbonus zu bekommen, zusätzlich sterbt ihr dann natürlich auch nicht.

Slain: Back from HellDas Spiel ist unbarmherzig schwer und der Game Over-Bildschirm wird euer steter Begleiter. Das Problem besteht darin, dass das Game nicht sonderlich gut gebalanced ist. Speicherpunkte sind ein schöner Anreiz um Voranzuschreiten, aber sie sind oftmals unglücklich platziert. Mehr als nur einmal passiert es, dass ihr eine einfache Passage mit allerlei Speicherpunkten durchspielt und daraufhin in einer schwierigen Sequenz ohne Zwischenspeicherung dazustehen. Da hilft es auch kaum, dass ihr euch durch Tricks kurzzeitig unverwundbar machen könnt, indem ihr einmal getroffen werdet und die folgende Gegnerwelle überspringt um den nächsten Teil des Level zu erreichen.

In seinen Möglichkeiten fühlt man sich limitiert und der Spielablauf wird schnell repetitiv. Der hohe Schwierigkeitsgrad scheint die kurze Spielzeit von circa 4 bis 5 Stunden verheimlichen zu wollen.

Slain: Back from HellFazit

Slain: Back from Hell ist ein Fest für Augen und Ohren und für Fans von Metal-Musik ein Pflichtkauf. Das Spieldesign wurde im Vergleich zum Originalspiel stark verbessert, aber es fühlt sich immer noch nicht gut genug an. Der hohe Schwierigkeitsgrad trägt nicht gerade zu einem positiveren Bild bei. Seit ihr auf der Suche nach einer gehörigen Herausforderung und mögt den 16-Bit-Look sowie das Metal-Gerüst, ist das Game empfehlenswert. Alle anderen haben entweder viel Grund zu fluchen oder haben sehr viel Spaß, das Spiel ist nicht für jeden.

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Slain: Back from Hell
Genre: Action-Adventure
Systeme: PC/Mac (getestet), PS4, Xbox One (ab Ende Oktober)
Preis: ca. 13 Euro (digital)
Entwickler: Andrew Gilmour
Publisher: Digerati Distribution

This game was provided by the publisher for review purposes, check our review policy for details.

One comment
  1. Exxoz Zockt

    Irgendwie fühle ich mich da an Shadow of the Beast und der guten alten Amiga zeit erinnert 🙂

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