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Test

Im Test: SSX

Der erste Titel der alten Reihe für die aktuelle Konsolengeneration (Wii ausgeschlossen): Wie schlägt sich der rasante Pistenkracher SSX nach der Generalüberholung im Test? Erfahrt alles hier!

Artikel-Autor: Micha

Es ist der erste Teil auf der aktuellen Konsolengeneration und auch der erste Teil, den ich selbst spiele. Meine bisherige Snowboard-Spiel-Erfahrung begrenzt sich auf Snowboard Kids für den N64. Dieses kann ich dafür aber vorbehaltlos empfehlen! Aber nun zu dem Grund warum ihr hier seid, dem Test von SSX, dem ersten Teil seit 2007.

Die Geschichte

Also, ich habe wo anders gelesen das es eine Geschichte geben soll?! Deswegen wollte ich sie euch auch hier mal nennen. Okay, Spaß bei Seite, natürlich besitzt auch SSX eine Story, sozusagen einen Kampagnenmodus. Ein ehemaliges SSX-Mitglied möchte nicht mehr im Schatten einer ganzen Gruppierung stehen, sondern alleine für Furore sorgen. Uns als SSX-Mitglied gefällt so etwas natürlich gar nicht. So geht es rund um den Kontinent. Von A wie Antarktis oder Afrika bis nach Sibirien. Die neun tödlichsten Berge laden uns ein, doch alleine können wir dies natürlich nicht schaffen. So rekrutieren wir an jedem Standpunkt einen Fahrer, um mit ihm an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Trailer

Gameplay

Im Spiel gibt es drei Modi, die die Strecken für uns bereithalten. Entweder es geht um die Geschwindigkeit, die Tricks oder das nackte Überleben. Der Geschwindigkeitsmodus ist wie ein eigentliches Rennen aufgebaut. Hier geht es darum, nicht als letzter oder vor einem Kontrahenten, bzw seiner Aufnahme im Ziel zu sein. Im Trickmodus ist die Zeit nebensächlich. Hier müssen wir die schönsten Sprünge und Grinds perfekt verknüpfen. Im letzten Modus, dem des Überlebens, geht es darum, in einem Stück im Ziel anzukommen. Hier sind wir alleine und unser Gegner ist die Strecke selbst. Je nach Location brauchen wir zum erfolgreichen Meistern unterschiedliche Ausrüstung. Bei Strecken mit riesigen Schluchten brauchen wir zum Beispiel den Wingsuit, auf einer eisigen Strecke Eispickel, oder einfach Schoner. Die neun Deadly Descents sind hier auch die neun Gefahren, vor denen wir uns schützen müssen.

Die Strecken an sich sind ziemlich weitläufig und es gibt immer mal eine kleine Abkürzung oder Wege, die für andere Modi besser sind. So kommt es also nie vor, dass ihr den gleichen Weg nehmt. Und stürzt ihr mal vom Weg ab, gibt es wie bei Autorennen auch die Rückspultaste, jedoch fahren hier eure Gegner weiter während ihr am Spulen seid.

Wie in alter Tony Hawk’s-Manier braucht ihr für eure Tricks nur wenige Tasten am Controller. Mit einer Aktionstaste könnte ihr die diversen Grabs, Kicks und ähnliches dann noch variieren.

An die Geschwindigkeit muss man sich erst gewöhnen, aber nach einer kurzen Phase schafft ihr es jede Strecke zu meistern. Sollte es dennoch mal nicht klappen, kann man nach mehreren Fehlversuchen auch den Event überspringen.

Für gewonnene Events gibt es ordentlich Credits. Die könnt ihr für Fahrer, Outfits oder Ausrüstung hinlegen und im Shop ausgeben. Wie es so üblich ist, könnt ihr euch natürlich auch mehr Credits kaufen und online gegen Freunde oder Fremde antreten.

Patagonien, der Wingsuit in Aktion

Grafik und Sound

An Bo(a)rd ist ein Soundtrack, der sich durchaus hören lassen kann. Dubstep und lauter elektronische Musik, alles passend zum Hänge runtercruisen. Auch die Grafik kann überzeugen. Schöne Berge und eine hübsche Aussicht. Auch die Zwischensequenzen sind schön animiert. Bekommen wir einen neuen Fahrer, erfahren wir seine Geschichte in einem kleinen Comic. Das ist mal eine erfrischend andere Art, die überzeugt.

Rasantes XTgamer-Gameplayvideo

Fazit

Ihr wollt hunderte Meter hoch springen, abgefahrene Moves machen und dabei euch nicht selbst in Gefahr bringen? Dann legt euch SSX zu. EA Sports meldet sich erfolgreich mit der Reihe zurück und kann auch neue Fans gewinnen. Die Story selbst wird nicht unbedingt benötigt, kann aber übersprungen werden. Für mich war sie auch einfach nett anzusehen. Also schnappt euch euer Snowboard, natürlich meine ich den Controller, und dann geht es ab auf die Piste! Die einzigen Dinge, die fehlen, sind ein Splittscreen-Multiplayer und die Apres-Ski-Party!

SSX
System: PS3, Xbox 360
Getestet mit: Xbox 360
Preis: ab 59 Euro
Genre: Funsport
Entwickler: EA Canada
Publisher: EA

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