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Angespielt

100 verschollene Spiele: Necropolis, 7 Days to Die & The Guest

In unserer Rubrik “100 verschollene Spiele” berichten wir kurz und knackig über einige Spieleperlen, die wir schon seit geraumer Zeit behandeln wollen.

Necropolis

Necropolis ist ein zufallsgenerierter Dungeon-Crawler mit Perma-Death für bis zu vier Spieler mit tollem ästhetischen Look. Die Figuren sehen dabei ein bisschen so aus wie Sandmenschen aus Star Wars. Jedes Mal wenn ihr die Welt von Necropolis betretet, ist diese anders gestaltet. Das Spiel hat Souls-Charme durch die knackigen 1-gegen-1-Kämpfe gegen Skelete, Sumpfwesen und römisch anmutende Krieger. Doch ihr müsst nicht euer Schild zücken, ihr dürft auch auf 2-Händer-Waffen und Magie zurückgreifen. Auf jeder Ebene der aufwendig gestalteten Spielwelt erwartet euch eine etwas andere Vegetation. Ständig findet ihr besseres Equipment (euch stehen 2 Slots für Waffen und 2 Slots für Schilde/Sekundärwaffen zur Verfügung) und ihr dürft für eine riesige sprechende Pyramide Mini-Missionen angehen, um damit verbessertes Equipment am Start einer Welt abzusahnen. Boss-Kämpfe gibt’s zwar keine, hier steht uns heute aber ein echter Leckerbissen für Fans der Erkundung von Verließen und knackigen Kämpfen in’s Haus – ab jetzt erhältlich auf Steam.

7 Days to Die

Die Spielwelt des Zombie Survival-Spiels 7 Days to Die ist ebenfalls zufallsgeneriert, allerdings fehlt hier so einiges, was wir dem Vor-Spiel gut geheißen haben: Das Spiel sieht aus wie von der vorletzten Konsolengeneration, die Updates aus der Steam Early Access-Version sind nicht für die von uns angetestete PS4-Version bestätigt und das Spiel lässt euch allein, alle komplexen Crafting- und Housing-System selbst herauszufinden. Die Prämisse ist wie so oft cool: Ein Open-World-Zombie Spiel für mehrere Spieler mit interessanter Vegetation und Housing. DayZ meets Fallout 4? Falsch gedacht. Zwar ist das Gekrieche in hüfthohem Gras, wenn wir einen verkohlten Mutanten röcheln hören, ähnlich spannend wie in der ArmA 2-Mod, allerdings betrübt das Spiel buchstäblich durch die geringe Weitsicht, Gegner mit Röntgenblick und nervigen technischen Ungereimtheiten. Auch das Menüsystem ist mit simulierter Controller-Maus nicht mehr zeitgemäß. Und das obwohl Telltale Publishing auf der Packung steht – schade, aber vielleicht beim nächsten Mal noch ein Jahr dranhängen.

The Guest

Ihr wacht in einem Cyberpunk-anmutenden Hotelraum auf und könnt diesen nicht verlassen. Silent Hill: The Room– oder 999-Vibe kommt bei The Guest auf. Das Steam-Spiel bietet eine Reihe an interessanten Logikrätseln – vom Schalter-Puzzle über die Kombination von Gegenständen bis hin zur Ausrichtungs-Knobelei. An sich ein nettes Konzept. Ihr findet auch diverse Zeitungsschnipsel, die eine faszinierende Story über eine Entführung einer historisch wichtigen Person erzählt. Allerdings sind die Rätsel so mager und mühsam aufgebaut, das Hotelzimmer sorgt schnell für Klaustrophobie und die selbst bei höchsten Gamma-Einstellungen schwierigen Sichtverhältnisse helfen dem Spiel nicht gerade den Spieler zu packen. Da hilft auch der echt coole Song im Plattenspieler nichts – dann lieber Sunset oder The Witness spielen.

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