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Download DonnerstagWeekly Special

Download Donnerstag: Dyad

Von PlayStation 3-Gamern sehnlich erwartet steht Dyad ab sofort zum Download bereit. Wir haben uns das psychedelische Puzzlespiel geschnappt und sind nicht nur von der optischen Pracht fasziniert.

In Dyad bewegt man sich als nicht näher definiertes organisches Wesen durch eine dreidimensionale Röhre. Das Spielgefühl, das dabei entsteht, erinnert an Ubisofts Child of Eden. Es kommen verschieden farbige Gegner in Form von Sphären auf euch zu, die ihr greifen und in Kombos an einander reihen müsst. Die Ziele sind auf unterschiedlichen Bahnen angebracht. Ähnlich wie im Musikspiel Amplitude muss man die Bahn wechseln, um alle Objekte zu erreichen. Schnappt man sich zwei Kontrollpunkte gleicher Farbe hintereinander, so erhält man einen Geschwindigkeitsschub. Natürlich bleibt ihr dabei nicht unbehelligt. Das Spiel hetzt euch rote Raketen-artige Geschosse auf den Hals, denen ihr tunlichst ausweichen solltet.

Der vermeintliche Rave für’s Eigenheim wird euch schnell Schweißperlen auf die Stirn zaubern.
Polarlicht mal anders.

Schon bald eröffnen sich euch neue Gameplay-Facetten, die schnell in Fleisch und Blut übergehen und schön miteinander kombiniert werden können. In späteren Abschnitten hinterlassen die Sphären Halbkreise. Diese gilt es zu streifen, um mit dem Stachel genannten Angriff Feinde zu dezimieren. Je mehr Sphären und Verstärkerranken ihr dabei erwischt, desto länger haltet ihr das Tempo bei. Durch das Verbinden zweier gleichfarbiger Punkte ist es ebenfalls möglich schneller voranzukommen.

Das ist auch bitter nötig. Während in einigen Level alle Zeit der Welt ist, muss man sich an anderen Stellen aufgrund von Zeitlimits ganz schön beeilen. Ab und an gibt’s auch besondere Level, in denen ein Feature im Vordergrund steht. Nutzt ihr den Stachel beispielsweise nicht oft genug, geht euch irgendwann der Saft aus. Das Spielt zählt dann, wieviele Meter ihr absolviert habt. Außerdem besteht die Möglichkeit mehrere Punkte miteinander zu verbinden und auf der Pfeilstrecke der Glückseligkeit euren Turbo aufzuladen. Seid ihr mit dem PSN verbunden, wird eure Punktzahl automatisch in eine globale Highscore-Liste hochgeladen und ihr seht direkt, wie sehr oder wenig eure Freunde von der visuellen Pracht eingenommen wurden.

Die Pfeilstrecke der Glückseligkeit.

Das optische Feuerwerk, das auf euch einprasselt, ist vergleichbar mit dem bereits genannten Child of Eden. Dyad läuft nativ in butterweichen 60 Bildern pro Sekunde in der Full HD-Auflösung 1080p. Besonders durch die vielen Geschwindigkeitsschübe seid ihr so rasant unterwegs, das Epileptiker mit Vorsicht an Dyad herangehen sollten und zurecht zum Spielstart darauf hingewiesen werden. Auch der Elektronik-Soundtrack passt stehts zum Spielgeschen und so entfaltet sich bald ein Sog, dem ihr nicht mehr so schnell entfliehen könnt. Störend fällt hingegen auf, dass ihr im Wirrnis auf euch einschlagender Farben und Effekte gerne einmal eine Sphäre vergesst zu aktivieren und diese euch beim Aufprall so viel Schaden zufügt, dass euch das Spiel ein paar Meter zuvor zurücksetzt. Dieses Element kann einen mitunter etwas herausreißen und verursacht etwas atmosphärischen Schaden.

Köpfchen statt Knöpfchen: Die Steuerung geht sehr einfach von der Hand. Ihr benötigt nur wenige Knöpfe, müsst dafür reaktionsschnell sein.

Zusätzlich zu den normalen Modi dürft ihr alle 28 Level, von denen wir bereits 14 gespielt haben, im Trophy- und Remix-Modus angehen. Ähnlich wie Closure ist auch Dyad sehr sparsam mit Trophies und diese bekommt ihr im Spiel wirklich nur, wenn ihr das Level mit drei Sternen beendet und anschließend im Trophy-Modus eine besonders knifflige Herausforderung besteht. Beispielsweise erlaubt euch das Spiel in einem Abschnitt nur 50 Mal nach Sphären zu greifen, damit 22 Sphären am Ende von euch eingenommen wurden. Erwartet nicht, dass diese Herausforderungen bereits beim ersten Mal klappen. Im Remix-Modus ist es möglich mit verschiedenen Parametern herumzuspielen. Gefällt euch ein Level besonders gut, aktiviert ihr einfach die Loop-Funktion. Neuer Look gefällig? Gebt der Optik einen verwaschenen Stil oder invertiert gleich die Farbgebung. Nervige Zeitlimits könnt ihr ebenfalls abstellen.

Der Remix-Modus erlaubt es euch neben optischen Effekten auch die Spielgeschwindigkeit mittels Schlagzeugspur zu verändern.

Shawn McGrath hat mit Dyad ein wirklich spannendes Spiel erschaffen. Was zunächst als müder Abklatsch bekannter Spiele bzw. Ideen klingt, erzeugt bald seinen eigenen Charme und ist vom Gameplay her sehr abwechslungsreich. Die Mischung aus ähnlichen Level bei unterschiedlichen Zielen und stetig neu hinzukommenden Features ist vergleichbar gut gelungen wie im PS mini Jelly Pops. Falls ihr also nach einem etwas anderen Spiel Ausschau haltet und euch das knallige Design nicht abschreckt, können wir euch Dyad nur empfehlen. Bislang ist das Game nur im US-PlayStation Store für 15 US-Dollar (Plus-Mitglieder sparen 20 %) erhältlich. Eine europäische Version erscheint in den nächsten Monaten, eine Umsetzung für die PlayStation Vita ist ebenfalls in Planung,

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