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gamescom-Vorschau: The Shattering & Through the Woods

Auf der games­com konn­ten wir selbst Hand anle­gen an zwei Games, die psy­cho­lo­gi­schen Hor­ror auf unter­schied­li­che Arten aus­le­ben.

The Shattering

Hört man den Namen Deck 13 der Frank­fur­ter Spie­le­schmie­de, denkt man direkt an Adven­tures wie Ankh oder Jack Kea­ne. Doch das 15 Jah­re alte Unter­neh­men hat sich mitt­ler­wei­le den Action-Rol­len­spie­len mit Lords of the Fal­len und dem kom­men­den The Sur­ge zuge­schrie­ben und fun­giert auch als Publisher für Indie-Spie­le, dar­un­ter der hei­te­re Koop-Plat­for­mer Shift Hap­pens oder der Psy­cho-Hor­ror-Trip The Shat­te­ring. Gamescom - The ShatteringDer First-Per­son-Titel ent­steht der­zeit beim in Dan­zig behei­ma­te­ten Ent­wick­ler-Stu­dio Super­Se­xy­Soft­ware und die rei­zen­de Mar­ta Szy­mańs­ka, Grün­de­rin und Game Direc­tor, hat uns das Game antes­ten las­sen.

In The Shat­te­ring durch­lebt ihr eine Rei­se durch das mensch­li­che Gehirn und schöpft die gesam­te Palet­te an Emo­tio­nen ab. Wir erwa­chen in einem Raum, sit­zend. Alles um uns her­um ist weiß, wir erbli­cken einen klei­nen Tisch in der Mit­te des Zim­mers und bege­ben uns dort­hin. Sobald wir uns dre­hen bemer­ken wir, dass aus dem Stuhl ein Roll­stuhl wur­de und Infu­sio­nen ange­bracht wur­den. Wir fin­den Pil­len, die dem Prot­ago­nis­ten nicht gut bekom­men zu schei­nen und fin­den immer wei­te­re Objek­te, mit deren Inter­ak­ti­on wir mehr über die Hin­ter­grund­ge­schich­te erfah­ren, wie Zei­tungs­aus­schnit­te, Fotos und Radi­os. Sobald wir genug Hin­wei­se gefun­den haben, um uns den Ablauf einer Situa­ti­on im Leben des Prot­ago­nis­ten vor­stel­len zu kön­nen, durch­bre­chen wir eine Wand und schrei­ten zum nächs­ten Raum vor­an – des­halb der Name The Shat­te­ring.

Der Titel stellt einen nicht vor all zu gro­ße Rät­sel und ist nicht opu­lent in Sze­ne gesetzt, doch durch geziel­te Ein­streu­ung von Musik und Effek­ten gepaart mit dem Kopf­ki­no der ein­zel­nen ver­stö­ren­den Sto­ry-Merk­ma­le ent­steht beim ers­ten Anspie­len bereits eine sehr beklem­men­de Atmo­sphä­re. The Shat­te­ring ist eine sehr linea­re Sto­ry-Erfah­rung, man hat trotz allem eine Men­ge Frei­heit inner­halb der Räu­me, etwa in wel­cher Rei­hen­fol­ge man die Objek­te unter­sucht. Hier stört etwas, dass man anhand des Faden­kreu­zes nicht immer 100-pro­zen­tig erken­nen kann, ob man mit dem Buch inter­agie­ren kann oder ob es nur Fas­sa­de ist.

Wir sind gespannt dar­auf, die Sto­ry-Fas­sa­de im Jahr 2018 zu durch­bre­chen, denn dann erscheint The Shat­te­ring für den PC.

Through the Woods

Man kom­bi­nie­re authen­ti­sches nor­we­gi­sches Flair mit loka­ler Folk­lo­re, Nor­di­scher Mytho­lo­gie und einem Ent­füh­rungs­dra­ma und schon hät­te man die Aus­gangs­la­ge von Through the Woods, das der­zeit von Ant­ago­nist ent­wi­ckelt wird und durch 1C Soft­ware im Okto­ber für den PC erschei­nen wird, eine Demo des PC Third-Per­son Action-Adven­tures steht bereits bereit. Als Mut­ter mitt­le­ren Alters erwacht ihr in einem ver­las­se­nen Wald und seid auf der Suche nach eurem Sohn. Schon bald ent­deckt ihr mys­te­riö­se Sta­tu­en, die ein tür­ki­ses Licht aus­ge­ben, sobald ihr in ihre Nähe kommt. Auf eurer eben­falls recht line­ar gehal­te­nen Rei­se durch­streift ihr ein ver­las­se­nes Küs­ten­dorf mit eini­gen Noti­zen und sogar ein paar Ske­let­ten, die die Stim­mung nicht gera­de erhei­tern.

Gamescom - Through the Woods

Laut dem Sound Desi­gner, der uns das Spiel vor­ge­stellt hat, wür­de das Spiel eine Pre­mie­re im Gen­re sein, denn nie zu vor sei­en die ein­gangs erwähn­ten Ele­men­te mit­ein­an­der ver­mischt wor­den. Die kur­ze Game­play-Demo offen­bar­te noch nicht all zu viel von der aus­ge­ar­bei­te­ten Sto­ry. Als wir in der Nähe einer Höh­le einen Ork – kei­nen War­Craft-Ork, son­dern einen rie­si­gen Angst ein­flö­ßen­den mit glü­hen­den Augen, impo­san­tem Geweih und mäch­tig schlech­ter Lau­ne – rutscht uns das Herz zum ers­ten Mal etwas tie­fer. Wir ent­kom­men dem röcheln­den Unge­heu­er durch die Höh­le und sind auch lei­der schon am Ende der Demo ange­langt, möch­ten aber auf jeden Fall mehr davon spie­len. Als wir das Spiel spon­tan vor der Demo mit Slen­der ver­gli­chen, war man übri­gens gar nicht erfreut und ver­sprach ein wesent­lich bes­se­res und kom­ple­xe­res Game. Wir sind gespannt, im Okto­ber ist es schon soweit. Eine Kon­so­len-Ver­si­on wur­de nicht aus­ge­schlos­sen.

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