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JahresrückblickSpecial

Isaacs Spielejahr 2012

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2012 war ein recht gutes Jahr für Spielenachschub. Es wurden einige interessante neue Marken in diesem Jahr etabliert wie Dishonored und Journey, die gezeigt haben, dass neue Ideen Erfolg haben können.

Kürzlich hab ich mir nochmal Borderlands 2 zur Brust genommen, das eine gute Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorgänger ist, größtenteils ist es aber auch schlicht langweilig. Außerdem hab ich mir ein Dreamcast mit tollen Spielen wie Phantasy Star Online und Shenmue zugelegt. Wenn so viele tolle Spiele erscheinen, ist es unvermeidbar, dass man sie nicht alle spielen kann. Genau das ist mir passiert. Bislang hab ich Schwerenöter wie Halo 4 und Far Cry 3 außen vor gelassen und stattdessen einige der weniger bekannten Spiele in diesem Jahr durchgespielt. Damit gehen wir direkt auf meine Top 5-Videospiele 2012 über.

Platz 5: Binary Domain

Binary Domain

Binary Domain (Alexandras Test), aus dem gleichen Hause wie die Yakuza-Serie, ist ein spaßiger Shooter mit interessanten Spielmechaniken. Das Spiel erzeugt mit team-basiertem Kampfsystem, toller Grafik und einer überraschend gelungenen Geschichte ein interessantes Erlebnis, das euch so lang motiviert, bis die Credits über den Schirm flimmern. Der Spaß resultiert hauptsächlich aus den Armeen an Robotern, denen ihr im Spielverlauf begegnet. Beschießt ihr sie, fällt ihre Rüstung auseinander und Körperteile brechen in einer befriedigenden Explosion aus Metall auseinander.

Das Ensemble an Charakteren in Binary Domain ist ebenfalls erwähnenswert. Zwar ist der Hauptcharakter Dan ein uninteressanter stereotypischer Amerikaner, aber der Rest macht das definitiv wieder gut. Das tollste Team-Mitglied ist Cain, ein französischer Besserwisser-Roboter. Ihm gehören einige der besten Sprüche im Spiel und den solltet ihr auch im Team haben, auch wenn er nur seine Pistole im Kampf einsetzt.

Platz 4: Ys – Origin

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Die Ys-Serie gibt es schon seit geraumer Zeit, aber viele Ableger wurden nie außerhalb Japans veröffentlicht. Ys: Origin (Patricks Angespielt) war eins davon. Seit der Veröffentlichung 2006 war es unwahrscheinlich, dass es eine englisch-sprachige Veröffentlichung geben würde. Dank XSEED und Steam können wir endlich an dieses fantastische Action-Rollenspiel Hand anlegen.

Da es sich bei Ys: Origin um ein Prequel handelt, eignet es sich perfekt für Serienneulinge. Im Spiel herrscht ein hohes Tempo, was heißt, ihr müsst ständig für alles gewappnet sein. In Kombination mit dem tollen Soundtrack fühlen sich die Kämpfe so noch epischer an. Die direkte Steuerung und das herausfordernde Spielgeschehen machen Ys: Origin zu einem Pflichtzock für jeden, der sich einer Herausforderung stellen will.

Platz 3: Tales of Graces F

Tales of Graces F

Hey, noch ein japanisches Spiel! Wie euch schon aufgefallen ist, liegen mir Spiele aus Japan besonders am Herzen und das nächste Game ist dabei keine Ausnahme. Tales of Graces F für die PS3 ist ein weiterer fantastischer Teil der Tales-Serie, der der hohen Qualität der Reihe keinen Abbruch tut. Wie die anderen Hauptteile der Serie legt Graces F seinen Fokus auf die Charaktere, deren Geschichten in Nebenmissionen Gestalt annehmen. Die übergreifende Geschichte ist interessant und führt euch durch die gesamte riesige Welt von Graces F mit schön viel Abwechslung an Örtlichkeiten.

Ein anderer wichtiger Punkt jedes Tales-Spieles ist das Kampfsystem und das ist auch bei Graces F so. Die Kämpfe sind so rasant wie eh und je, doch mit dem Wegfall von Manapunkten (MP) gestalten sich diese noch schneller, da ihr ohne Pause jederzeit Vollgas geben könnt. Ich hab das Kampfsystem in den Tales-Spielen schon immer gemocht und meiner Meinung nach ist das von Graces F eines der besten.

Platz 2: Virtue’s Last Reward

Virtue's Last Reward

Visual Novels ist ein weiteres Genre neben J-RPGs (japanischen Rollenspielen), das mir deshalb richtig gut gefällt, weil es im Grunde genommen Bücher mit einem Schuss Animation und Vertonung sind. Virtue’s Last Reward ist ein toller Vertreter dieses Genres mit spannender Handlung und fordernden Rätseln. Weshalb mir das Spiel so gut gefällt, könnt ihr meinem Test entnehmen. Dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen, außer dass es ein Pflichtkauf für alle Vita- und 3DS-Besitzer ist.

Platz 1: Persona 4: Golden

Persona 4: Golden

Sieh mal einer an: Ein zweites Vita-Spiel in meiner Top 5 und dann auch noch auf dem ersten Platz. Schon nicht schlecht für eine Konsole, für die es angeblich keine Spiele gibt. Und das zurecht, ist Persona 4: Golden der Inbegriff eines J-RPGs. Das Spiel schafft die Gradwanderung zwischen leichtem Einstieg für Neulinge und großem Umfang sowie einer Herausforderung für erfahrene J-RPG-Spieler.

Persona 4 ist in der Kombination aus Schulhof-Simulator und Dungeon Crawler-Elementen aus anderen J-RPGs ein einzigartiges Spiel. Die Art und Weise, wie es das Spiel schafft beide Elemente miteinander zu vereinbaren, macht das Spiel zu etwas besonderem. Bindungen, die ihr mit anderen Figuren aufbaut, erzeugen soziale Netze, die euch Zugang zu besseren Personas – die titelgebenden Monster, die eure Schlachten schlagen – verschaffen. Simples Grinding ist also einfach nicht drin, um im Spiel voranzukommen.

Der zusätzliche Inhalt motiviert auch alteingesessene Persona-Hasen zum wiederholten Durchspielen des Klassikers. Einige Monate wurden dem Spiel in-game hinzugefügt, was für euch Nachschub an Dungeons bedeutet. Mit diesen und weiteren kleinen Nettigkeiten benötigt ihr zum ersten Mal Durchspielen locker über 100 Stunden. Persona 4: Golden hat mir einfach so viel Freude bereitet, dass kein anderes Spiel für mich als das Spiel des Jahres 2012 infrage kommt.

it/olp

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