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E3

E3 2017: Ni no Kuni II – Revenant Kingdom

Bei BandaiNamco können wir auf der E3 2017 in Los Angeles zwei Missionen des Nachfolgers zu Ni no Kuni anspielen und 20 Minuten lang in das Rollenspielepos von Level5 abtauchen.

Im Kapitel „King’s Cradle – Trial of Courage“ sehen wir nach einer kurzen Zwischensequenz einen kleinen Teil der Oberwelt, die wir nach wie vor frei erkunden können. Schnell fallen die verbesserten Lichteffekte und die plastische Darstellung von Charakteren und Spielwelt auf. Protagonist Evan sieht hier ähnlich knuffig wie eine Funko Pop!-Figur aus.

Info: Die aktuellen offiziellen Screenshots stammen aus dem Januar 2017 und repräsentieren nicht die Demo, die wir auf der E3 2017 spielen.

In der eigentlichen Prüfung stellt sich uns ein riesiger Thogg entgegen. Der behörnte riesige Fleischkopf ist mächtig schlecht drauf und drischt unentwegt auf Evan und dessen zwei Freunde ein. Ob wir im Kampf auch frei zu den anderen Party-Mitgliedern wechseln können, können wir euch noch nicht sagen. Ni no Kuni II verzichtet auf das rundenbasierte Kampfsystem des Vorgängers und setzt ähnlich wie Final Fantasy XV ganz auf Echtzeit-Kämpfe.

Die Steuerung ist schnell verinnerlicht: mit Dreieck und Viereck lassen wir leichte und schwere Schwerthiebe vom Zaun, mit den Schulterknöpfen parieren wir Attacken oder weichen diesen aus, mit L2 greifen wir aus der Ferne an und mittels R2-Taste in Kombination mit den Aktionsknöpfen nutzen wir eine von vier Spezialattacken. Evan kann sich etwa heilen oder verschiedene flächendeckende Angriffe mit einer Menge „AoE“-Schaden („Area of Effect“) nutzen.

Nachdem wir den Thogg zu Fall gebracht haben, stürzen wir uns in den Bosskampf gegen Longfang, den Meister der Flammen. Der detailliert modellierte Level 30-Drache haut immer wieder mit seinen riesigen Pranken auf uns (Level 15!) ein. Natürlich nutzt er auch seinen Feueratem und lässt zusätzlich Flammenbälle vom Himmel regnen. Wir traktieren ihn immer wieder mit unseren AoE- und Fernkampfattacken und nutzen die Kräfte unserer kleinen wuseligen Begleiter, die uns im Kampf unterstützen, deren Identität uns aber bislang verwehrt bleibt.

Wir können Longfang am Ende doch nicht bezwingen. Mit etwas mehr Achtsamkeit gegen Ende hin wäre uns das sicher gelungen. Nur etwa 40 Prozent aller E3-Besucher schaffen es, Longfang in ein Meer aus Lava zu befördern.

Obgleich jede Menge auf dem Bildschirm passiert, bleibt die Bildwiederholungsrate in der PS4 Pro-Version jederzeit bei flüssig. Dabei sehen die Animationen und Effekte fantastisch aus. Darüber könnt ihr euch im nachfolgenden von uns selbst auf der E3 aufgezeichneten Gameplay-Video vergewissern.

Vorabfazit

Das Kampfsystem konnte uns bereits überzeugen. Es wäre schön, noch etwas mehr über das Item- und Upgrade-System zu erfahren. Dass die Qualität der Story und des Soundtracks stimmen wird, bezweifeln wir nicht. Schließlich sind hier wieder Studio Ghibli-Mitarbeiter wie Joe Hisaishi an Bord, wenn auch die Beteiligung nicht so umfangreich ist wie im Vorgänger Wir freuen uns auf die Veröffentlichung von Ni no Kuni II: Revenant Kingdom am 10.11.2017 für PC und PlayStation 4.

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