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Angespielt

100 verschollene Spiele – Mechanic Escape, Moonbase 332, Collider 2

In unserer Rubrik “100 verschollene Spiele” berichten wir kurz und knackig ĂŒber einige Games, die wir schon seit geraumer Zeit behandeln wollen.

Mechanic Escape

Slak Games’ Jump’n’Run Mechanic Escape will auf Steam wohl sowohl Fans von SpeedRunners als auch AnhĂ€nger von Oddworld zufriedenstellen, das gelingt aber keineswegs. Hinter dem unspektakulĂ€ren Namen verbirgt sich ein linearer Platformer, der visuell und von der Levelarchitektur her an den eingangs erwĂ€hnten Multiplayer-Platformer erinnert. Da der Protagonist aber eher gemĂ€chlich unterwegs ist, auch wenn ihn ein mies gelaunter TV-Geist verfolgt, kommt nie wirklicher Spielfluss auf, auch wenn die Steuerung mit Doppelsprung, Wandsprung und Seilschwung darauf ausgelegt sind. Auch das Setting ist etwa uninspiriert: Als Revoluzer-TV wollen wir der Fernsehdiktatur abdanken und mit mutigen kleinen Bildschirmen das Elektronikverließ verlassen. WĂ€hrend uns stets die gleiche Musik in die Ohren dudelt mĂŒssen wir stĂ€ndig gegenlenken, da das Spiel automatisch nach links steuert – ein Bug der im Community Hub seit April 2015 bekannt ist. Dann lieber zu Rayman & Konsorten greifen.

Moonbase 332

Das Konzept des deutschen Ego-Shooters Moonbase 332 klingt cool: Ihr seid auf der namensgebenden Mondbasis ausgesetzt und mĂŒsst euch durch verlassene GĂ€nge schlagen, habt dabei wie in einem Roguelike nur begrenzte Leben. Das große Manko ist die altbackene Quake Engine-hafte Optik und das Speichersystem, das ĂŒber einen Launch, in dem man sich registrieren muss. Gerade dass man keine Gamespy-Mitgliedschaft braucht. Dass ein moderner Indie-FPS auch Laune machen kann, zeigen SUPERHOT, Receiver, Heavy Bullets oder Gun Commando.

The Collider 2

In bester REZ-Manier weichen wir im Space-Shooter The Collider 2 der polnischen Spieleschmiede Techland Hindernissen aus, schießen Lasergeschosse ab und sammeln MĂŒnzen ein. Die Besonderheit an dem 8 Welten umfassenden Spiel ist die UnterstĂŒtzung von Virtual Reality. Ähnlich der 3D-Version von Child of Eden dĂŒrfte dies zu den psychedelischeren Spieleerlebnissen zĂ€hlen. Dank einer Vielzahl an Schiff-Upgrades und Power-ups sowie einem Großaufgebot an Level geht einem so schnell nicht die Motivation flöten. Sobald man sich an das flinke Lenkverhalten des Raumgleiters gewöhnt hat, legt man das Spiel so schnell nicht weg. Geheimtipp!

One comment
  1. Marco Sadowski

    Kleine Korrektur zu Moonbase 332: Eine Registrierung ist nicht notwendig. Der Part kann komplett ĂŒbersprungen werden. Dies wird auch im Launcher erwĂ€hnt.

    ps: Im Text sind paar grĂ¶ĂŸere Fehler. Vielleicht noch einmal drĂŒber schauen 😉

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