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Download Donnerstag: Schrödinger’s Cat And The Raiders Of The Lost Quark

Ita­lic Pig und Team17 (Worms) haben den Plat­for­mer Schrödinger’s Cat auf die aktu­el­len Kon­so­len gebracht, wir las­sen die Kat­ze mal aus dem Sack und mal sehen, ob sie uns zum Schnur­ren bringt.

Schrödinger’s Cat And The Rai­ders Of The Lost Quark ist im Herbst 2014 auf Steam erschie­nen. Seit Mai ist das Game auch auf PS4 und Xbox One als Down­load erhält­lich, wir haben auf der PS4 mal aus­führ­lich rein­ge­spielt.

It’s on like Donkey Kong

Wir spie­len dabei die namens­ge­ben­de lila Kat­ze, die in einem Zoo auf dem Mond aller­lei Krea­tu­ren zusam­men trei­ben muss, nach­dem sie nach einem Unglück über den gan­zen Pla­ne­ten ver­streut wor­den sind. Die Sto­ry ist tat­säch­lich so banal und abge­dreht, wie sie sich im ers­ten Moment anhört. Im Lau­fe des Spiels trifft man aller­lei schrul­li­ge Atmo­sphä­re, die alle­samt schön gezeich­net und gut (Eng­lisch) ver­tont sind (und sinn­ge­mäß tadel­los ins Deut­sche über­setzt). Die Dia­lo­ge sor­gen sogar ab und an für einen Lacher und sind mit pop­kul­tu­rel­len Anspie­lun­gen gespickt.

Beim Game­play wirkt Schrödinger’s Cat zu Beginn wie ein 08/15-Plat­for­mer. Doch nach und nach ent­puppt sich, dass die Kat­ze doch eini­ges drauf hat. Es gibt vier ver­schie­de­ne Quarks, die ihr in den ver­zweig­ten 2D-Levels auf­sam­melt und damit unter­schied­li­che Moves voll­füh­ren könnt, um vor­an­zu­schrei­ten. Das Move­set hat uns stark an den Plat­for­mer Gua­ca­me­lee! erin­nert. Ähn­lich wie der Luch­a­dor Juan kann auch Schrö­din­gers Kat­ze aller­lei Kunst­stü­cke voll­füh­ren, um etwa nach oben zu flie­gen mit­tels des gel­ben Quarks, Platt­for­men unter ihm zu zer­stamp­fen mit den blau­en Quarks, frei über­all Ebe­nen mit den roten Quarks bau­en oder euch mit den grü­nen Quarks schüt­zend durch Sta­chel­ge­wäch­se bewe­gen.

Guacamelee light?

Das Schö­ne ist, dass man die Quarks bewusst ein­set­zen muss und der Ent­wick­ler die Quarks fair ver­teilt hat, ver­schwen­de­risch kann man mit ihnen nicht umge­hen. Es gibt auch die ein oder ande­re Stel­le wo ihr nach ver­korks­tem Sprung neu laden müsst, aber der Frust hält sich in Gren­zen, Check­punk­te sind üppig ver­streut. Apro­pos: In Zwi­schen­wel­ten könnt ihr euch auf einem Tum­me­platz mit euren Fer­tig­kei­ten und nahe­zu unend­li­chen Quarks ver­traut machen. Das ist auch nötig, denn ihr könnt die Quarks auch mixen und damit Bom­ben und Rake­ten bau­en und ein Netz spin­nen um Quarks steh­len­de Wider­sa­cher abzu­trans­por­tie­ren.

Die Levels sind alle­samt recht aus­fal­lend groß designt, aller­dings gibt es dabei auch Ebe­nen, die ihr nicht durch­bre­chen könnt. Hier emp­fiehlt sich vor­aus­schau­end vor­zu­ge­hen oder ihr ver­schwen­det zu vie­le Quarks und Zeit. Am Ende jedes Levels wer­den euch die Quarks genom­men ähn­lich einem World of Goo oder Ray­man: Origins, rich­tig gezählt wer­den die­se aber wohl nicht, Bes­ten­lis­ten hät­ten sich hier ange­bo­ten.

Vorabfazit

Wie bereits erwähnt ist es nicht unbe­dingt die Sto­ry, die euch antreibt, wohl aber die nett design­ten Cha­rak­te­re, die lus­ti­gen und alle­samt hoch­wer­tig ver­ton­ten Dia­lo­ge und die for­dern­den aber nicht zu schwe­ren Plat­forming-Pas­sa­gen. Das Sprin­gen fühlt sich kna­ckig und res­pnsiv an, die Level las­sen sich auf unter­schied­li­che Arten meis­ten. Alles in allem macht Schrödinger’s Cat vie­les rich­tig, aller­dings sind man­che Level auch ein­fach zu groß und unüber­sicht­lich und die Moves ver­rich­tet die Kat­ze nicht immer tadel­los so, wie man sie auf dem Game­pad vor­gibt. Für 10 Euro ist es durch­aus einen Blick wert, wenn ihr gern Puz­zle-Plat­for­mer spielt.

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