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Special

Mit der PS Vita zu Porte kommen – Teil 1

Heute kümmern wir uns um Sonys Handheld, der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Grund dafür sind jetzt nicht unbedingt Portierungen von existierenden Spielen, sondern mehr interessante Eigenentwicklungen wie Tearaway, Soul Sacrifice oder Gravity Rush. Im PlayStation Store sind seid heute zwei moderne Spieleklassiker für PlayStation Plus-Abonennten gratis für die PlayStation Vita zu haben, weswegen wir uns die Umsetzungen direkt näher angeschaut haben.

Limbo

Limbo

Die Vita-Version von Limbo steht nun im PlayStation Store zum Download bereit und alle, die sich bereits die PlayStation 3-Version zugelegt haben (sei es gratis über PlayStation Plus oder gekauft), haben gratis Zugang zur Handheldfassung. Andersrum bekommt ihr für knapp 15 Euro auch die PS3-Version dazu, wenn ihr das Game für die PS Vita kauft. Visuell ist Limbo auf dem OLED-Bildschirm eine echte Schönheit. Obwohl das Farbspektrum im 2D-Platformer bekanntlich sehr begrenzt ist, machen Hintergründe und Spielfiguren einiges her, sind knackscharf und die Animationen butterweich.

Dank des tollen digitalen Steuerkreuz der PS Vita spielt sich Limbo auch hervorragend. Limbo hat auch durch den hohen Spielfluss ohne Ladezeiten brilliert und auch auf dem Handheld muss man keine Abstriche machen. Egal ob kurz im Bus eine Runde gespielt wird oder man sich über eine lange Zugfahrt hinweg mit dem Spiel beschäftigt, das Spiel funktioniert auf der Vita fantastisch und verzichtet glücklicherweise auf Gimmicks wie Touch-Steuerung oder gyroskopische Kunstwerke. Trophäen gibt es die gleichen wie auf der PS3. Wenn schon Cross-Buy vorhanden ist, wäre die Implimentierung von Cross-Save noch schön gewesen, mit dem man den Fortschritt zwischen Konsole und mobiler Plattform austauscht.

Limbo

Nichtsdestotrotz solltet ihr euch, falls ihr die PS3-Version schon besitzt, die Vita-Version unbedingt herunterladen. Überlegt ihr euch, das Spiel zu holen, macht die PSN-Version besonders Sinn, wenn ihr PS3 und PS Vita besitzt. Bei Limbo bekommt ihr also das originale Spielerlebnis in bestmöglicher Qualität auf dem Silbertablet serviert. Eure Verantwortung liegt darin, das angesprochene Silbertablet nicht beim nächsten Schockmoment dank der Immersion in hohem Bogen vom Sofa zu werfen und an die Wand zu klatschen.

Rayman: Origins

Rayman: Origins

Rayman: OriginsApropos klatschen: Ein weiteres 2D-Jump’n’Run, das Anfang letzten Jahres den Sprung auf die PS Vita machte, ist Ubisofts Rayman: Origins. Das Game hat Michel Ancels alten PSone-Haudegen aus dem Vorruhestand geholt und in ein kunderbuntes Abenteuer mit liebevollem Design geschickt. Die knalligen Levelarchitekturen sind wie für die Vita geschaffen. Rayman, Globox & Co. springen, rennen, fallen, prügeln und fliegen durch kunterbunte Dschungel, und trommelige Wüsten. In Origins ist Taktgefühl Pflicht, da das umherschwingen, kämpfen und hüpfen immer auf die Musik abgestimmt ist bzw. werden muss.

Und auch das klappt auf der PS Vita tadellos, unserem Eindruck nach noch genauer als auf der großen PS3-Schwester. Wieder einmal zahlt sich Sonys Investition in ein präzises Steuerkreuz aus. Besonders schwierige Sprungpassagen wie in den viel gescholtenen Jagd-Sequenzen werden dadurch, das richtige Timing vorausgesetzt, etwas einfacher gemacht. Hier besteht leider keine Cross-Funktionalität, Limbo ist wirklich die bis dato einzige späte Vita-Portierung, die mit der PS3-Version in irgendeiner Form verbunden ist.

Auch Ubisoft tat gut daran, nicht unnötig Touch-Eingaben einzubauen. Einzig den Zoom könnt ihr wie vom Smartphone gewohnt durch Auseinanderziehen der Finger selbst bestimmen, was ein kleines Extra ist, das weder nervt, noch besonders oft zum Einsatz kommt. Die Menünavigation gestaltet sich dank direktem Anwählen mit dem Finger etwas angenehmer. Insgesamt zeigt sich auch Rayman: Origins von seiner Schokoladenseite und die Vita-Version muss nur Einbuße hinnehmen, die je nach Geschmack gravierend sein kann. Der spaßige Mehrspielermodus, durch den man das Spiel auf PC/PS3/X360 mit bis zu drei Freunden durchspielen kann, ist auf der Vita (und Nintendo 3DS) nicht vertreten. Für den Nachfolger Legends, der schon in drei Monaten in den Läden steht, ist dafür ein umfangreicher Mehrspielermodus geplant.

Im nächsten Teil unseres Specials rund um die PS Vita und Portierungen für den Handheld stellen wir euch ein paar Indie-Games vor, die es vom PS minis-Programm, das wir immer gern auf der Seite gehabt haben, als vollwertige Vita-Versionen in den Store geschafft haben.

Limbo ist für 12,99 Euro im PlayStation Store erhältlich (Cross-Buy – PS3 + Vita). Rayman: Origins kostet rund 20 Euro im Store und bei Amazon. Letzteres ist gratis via PS+, Limbo nur für diejenigen, die die PS3-Version in ihrer Download-Liste haben.

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