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E3

E3 2019: LEGO Star Wars – The Skywalker Saga in der Vorschau

TT Games arbeitet an einem LEGO-Spiel, in dem erstmals alle neun Star Wars-Episoden umgesetzt werden.

Das britische Studio Traveler’s Tales arbeitet seit vielen Jahren im Auftrag von Warner Bros. an den Videospielumsetzungen von bekannten Marken in LEGO-Form. Vor zehn Jahren hat TT Games das erste LEGO Star Wars-Spiel veröffentlicht. Mit The Skywalker Saga will man die nächste Generation von LEGO-Spielen einläuten.

Spiele von Traveler’s Tales leiden an einem ähnlichen Phänomen wie die des kürzlich Pleite gegangenen Studios mit ähnlichem Namen Telltale Games. Gamer haben sich an die bewährte Formel gewohnt und sind neuen Teilen gegenüber überdrüssig. Das Sammeln von LEGO-Teilen, bauen von Anlagen und Bestreiten von bewusst einfach gehaltenen Bosskämpfen sind Bestandteile dieser Formel.

Mit The Skywalker Saga will man diese aufbrechen. Die größte Neuerung: Man sieht das Geschehen aus einer frei drehbaren Verfolgerperspektive des aktuellen Charakters und nicht mehr aus fest verankerten Kamerawinkeln. Diese Designentscheidung erlaubt es den Entwicklern die imposante Landschaft von Tatooine glaubwürdiger darzustellen. Hinzu kommt, dass die Grafik einen massiven Schub erhalten hat. Auf dem Sandplaneten ist einiges los, es laufen Bantas umher, die auf Knopfdruck zum Tanbzen gebracht werden können, Tumbleweeds wehen durch die Luft und der aufgewehte Sand erinnert in seiner Qualität an Titel wie Battlefield V.

Auch das Kampfsystem wurde verändert. Anstatt wie wild auf ein Ziel einzukloppen kann man in LEGO Star Wars: The Skywalker Saga eigene Angriffskombinationen unter Nutzung der Macht erstellen und die Spezialfähigkeiten von Figuren wie C3PO nutzen. Als Protokolldroide spricht er viele verschiedene Sprachen und kann das Kauderwelsch eines NPCs (Bonn-Player-Charakter, Nicht-Spieler-Charakter) als einzige Figur verstehen. Es ist also weiterhin wichtig, den für die aktuelle Spielsituation richtigen Charakter auszuwählen. Wie in den Vorgängern werden dem Spieler zahlreiche Charaktere, wie Chewbacca, R2D2, Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zur Verfügung stehen.

Auf Tatooine lässt sich auch diversen Nebenaktivitäten nachgegangen werden, z. B. Pod Racing, was allerdings noch nicht in Aktion gezeigt wurde. Fans werden auch bekannte Schauplätze aus den Filmen erkunden, etwa Luke’s Workshop. Spannend: Das Aussehen der Umgebungen und die Dialoge der NPCs unterscheiden sich je nachdem, welche Episode wir gewählt haben. Im Menü lässt sich nämlich jederzeit in eine beliebige Star Wars-Episode springen. Die Weltkarte kann darüber hinaus genutzt werden, um schnell von A nach B zu kommen, und zusätzlich können auch diverse umher stehende Vehikel wie ein Gleiter, der gezeigt wurde, genutzt werden.

Kein LEGO-Spiel ohne Koop-Komponente, und wird man The Skywalker Saga im 2-Spieler-Splitscreen durchspielen können.

So schön die Optik war, die gezeigte Demo litt noch etwas an Problemen wie Screen Tearing und Slowdowns. Das mag aber an der frühen Version liegen, denn LEGO Star Wars: The Skywalker Saga wird erst 2020 für Switch, PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Vorabfazit

LEGO Star Wars: The Skywalker Saga ist die konsequente Weiterentwicklung der Reihe, die schon lange überfällig war. Zwar setzt man auf bewährte Elemente wie die witzige Situationskomik, das Sammeln von LEGO-Steinen und das Koop-Gameplay, allerdings hat man den technischen Unterbau wesentlich verbessert, was sich nicht nur in einer stark verbesserten Optik, sondern auch in interessanteren Kämpfen bemerkbar macht.

Alle Trailer, unsere selbst aufgenommenen Spielszenen, Podcasts und Artikel zur E3 2019 findet ihr auf unserer Microsite.

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