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E3

E3 2019: The Wild at Heart angespielt

The Wild at Heart ist ein Puzzle-Adventure, das mit seinem einzigartigen Grafikstil und charmanten Charakteren punktet. Wir konnten es anspielen.

Die Geschichte von Wild at Heart ist schnell umrissen: Der 12-jährige Junge Wake befindet sich in schwierigen familiären Verhältnissen und reißt von Zuhause aus. Er findet sich einsam und verlassen im Wald wieder und versucht letztendlich wieder nach Hause zu kommen. Dabei helfen ihm fortan magische Wesen, die ihn für ihre Zwecke einbinden.

Diese kleinen Zwiebelwesen erinnern an die Pikmin aus dem Hause Nintendo. Nicht von ungefähr, wie uns der Entwickler erzählt, schließlich sei das Spiel eine der größten Inspirationsquellen für das Konzept gewesen.

Auf seiner Reise werden sich Wake immer mehr kleine Begleiter anschließen. Diese kann er auf feindliche Kröten schicken, um die riesigen Tiere zu bezwingen, oder auch dazu zweckentfremden, um Umgebungspuzzles zu lösen. So können wir sie etwa auf Gestein werfen, um dieses abzubauen oder riesige Windräder tragen lassen, um einen Türöffnungsmechanismus wieder in Gang zu setzen.

 

Zusätzlich verfügt Wake über einen Sauger namens Gust Buster. Der funktioniert ähnlich wie in der offensichtlich referenzierten Filmreihe. Die 80er/90er-Referenzen hören hier nicht auf, schließlich gibt es den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1990 mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Ihr könnt entweder Gegenstände abstoßen oder einsaugen. Damit lassen sich Rätsel lösen, ihr könnt aber auch eure Minions aus gefährlichen Situationen befreien.

Die Bedienung funktioniert dabei eingängig, die Rätsel sind nicht zu knifflig und die Levelarchitektur erlaubt Experimente, ohne dabei den Spieler zu sehr allein auf weiter Flur stehen zu lassen.

Crafting ist ebenfalls Teil von The Wild at Heart. So lassen sich etwa Gesundheitstränke brauen und andere Missions-relevante Items an Lagerfeuern herstellen. Sterben könnt ihr zwar nicht, eure Begleiter sollen allerdings tatsächlich sterben können, sodass man gut auf sie aufpassen muss. Das erinnert etwas an Floating Cloud God Saves The Earth oder Shelter. Der Respawn erfolgt ebenfalls am zuletzt entdeckten Lagerfeuer.

Die Charaktere sind süß gestaltet und die Dialoge wurden charmant geschrieben. Die Lokalisierung von den aktuell ausschließlich englischen Texten in u. a. die deutsche Sprache ist geplant. Eine Vertonung wird es nach derzeitigem Stand nicht geben.

In The Wild at Heart sollt ihr auf eine ungefähre Spielzeit von 10 bis 15 Stunden kommen. Das Spiel wird frühestens 2020 für PC via Steam und Humble Store sowie für PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Vorabfazit

The Wild at Heart sind bereits jetzt nach einem charmanten Puzzle-Adventure aus. Über den ein oder anderen Bug und Glitch können wir aufgrund der frühen Version getrost hinweg sehen wenn man berücksichtigt, wie gut die Kontrolle über die kleinen knuffigen Begleiter bereits funktioniert. Wir freuen uns darauf, hoffentlich bald mehr von The Wild at Heart spielen zu können.

Alle Trailer, unsere selbst aufgenommenen Spielszenen, Podcasts und Artikel zur E3 2019 findet ihr auf unserer Microsite.

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