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E3

E3 2019: Zelda, Pokémon, LM3, Mario & Sonic angespielt

Auf der E3 2019 konn­ten wir bei Nin­ten­do die neu­en Tei­le ihrer tra­di­ti­ons­rei­chen Seri­en Zel­da, Poké­mon, Luigi’s Man­si­on und Mario & Sonic anspie­len.

The Legend of Zelda: Link’s Awakening

Das im Novem­ber 1993 erschie­ne­ne Game­Boy-Spiel wird am 20. Sep­tem­ber 2019 ein Remake auf der Nin­ten­do Switch erhal­ten. Wir konn­ten bereits rein­spie­len und für euch das oben ein­zu­se­hen­de Video­ma­te­ri­al auf­neh­men. In einer zucker­süß ani­mier­ten und wun­der­schön gestal­te­ten Spiel­welt dür­fen wir das GB-Aben­teu­er als Link aus der Vogel­per­spek­ti­ve erneut ange­hen, mit Schwert, Schild und Bogen aus­ge­rüs­tet. Die Bedie­nung geht ein­fach von der Hand, aller­dings ori­en­tiert man sich dan der acht Wege-Dre­hung aus dem Ori­gi­nal. Die Quests sind nied­lich auf­ge­macht: Ein Wasch­bär ver­sperrt uns den Weg, weil er sich nicht in den düs­te­ren Wald traut. Also sam­meln wir die Zuta­ten für einen pas­sen­den Trank und schon flitzt das klei­ne Wesen wie im Kof­fe­in­rausch um uns her­um. An allen Ecken und Enden gibt es inter­es­san­te Neben­fi­gu­ren und Schät­ze zu ent­de­cken. Die Musik­un­ter­ma­lung wur­de mit ähn­lich gro­ßem Auf­wand wie das neue Gra­fik­kor­sett neu ein­ge­spielt.

Pokémon Schwert & Schild

Nach der umstrit­te­nen Neu­auf­la­ge des ers­ten Poké­mon-Spiels namens Poké­mon Let’s Go steht uns am 15. Novem­ber 2019 der ers­te Teil der Haupt­rei­he rund um die Taschen­mons­ter für Nin­ten­dos Switch ins Haus. Dies­mal darf man die Galar-Regi­on erkun­den, wel­che an Groß­bri­tan­ni­en ange­lehnt ist. Die größ­ten Neue­run­gen: Man darf die Kame­ra erst­mals in einem Haupt­spiel frei dre­hen und die Poké­mon kön­nen für begrenz­te Zeit rie­sig wer­den. Wer­muts­trop­fen: Aus Balan­cing­grün­den ver­zich­tet man dar­auf, alle Poké­mon aus den ver­gan­ge­nen Tei­len in das Spiel zu inte­grie­ren und so wer­den Anhän­ger ledig­lich auf eine Aus­wahl der Krea­tu­ren tref­fen. Wir konn­ten die Was­ser-Are­na spie­len. Hier lösen wir Schal­ter­rät­sel und bekämp­fen unter­schied­li­che Trai­ner, bevor wir die Are­nal­ei­te­rin Kate bekämp­fen. Eben­falls neu: Wir müs­sen nicht mehr direkt in die Sicht­li­nie von Trai­nern lau­fen, damit die­se uns in einen Kampf ver­wi­ckeln, denn eure Wider­sa­cher haben jetzt einen Sichtra­di­us. Betre­tet ihr jenen, wer­det ihr zu einer Aus­ein­an­der­set­zung her­aus­ge­for­dert. Die Kämp­fe lau­fen nach dem bewähr­ten Mus­ter ab: Ihr schickt eure Poké­mon gegen die eures Geg­ners in die Schlacht und setzt run­den­wei­se Atta­cken des Ele­ments ein, das gegen das feind­li­che Poké­mon beson­ders effek­tiv ist, ver­wen­det Items zur Wie­der­her­stel­lung von Gesund­heits- und Mana­punk­ten oder zur Hei­lung von nega­ti­ven Sta­tus­ef­fek­ten und nutzt Buffs, um eure Ver­tei­di­gung zu erhö­hen oder die Genau­ig­keit eures Oppo­nen­ten zu ver­rin­gern. Spek­ta­ku­lär ist das Dyna­max-Fea­ture. Für drei Run­den dürft ihr euer Poké­mon zu God­zil­la-Grö­ße her­an­wach­sen las­sen und mäch­ti­ge neue Atta­cken ein­set­zen. Da der Geg­ner – in unse­rem Fall Kate mit ihrem von Haus aus bereits gro­ßen Kamalm (erin­nert an Tur­tok) – auch über die­se Fähig­keit ver­fügt und Dyna­max nur ein Mal pro Kampf akti­viert wer­den kann, mag der Ein­satz die­ser Spe­zi­al­fer­tig­keit wohl über­legt sein. Der eigent­li­che Kampf sieht dann zwar rela­tiv spek­ta­ku­lär (zwei rie­si­ge Pina­tas und schi­cke Par­ti­kel­ef­fek­te) aus, läuft aber wie von allei­ne ab und erlaubt wenig Inter­ak­ti­on. Wie tak­tisch die Kämp­fe durch das neue Fea­ture sind, kön­nen wir nach der kur­zen Anzock­ses­si­on noch nicht beur­tei­len, eben­so wie die Spiel­welt aus­se­hen und die Sto­ry ange­legt sein wird. Wir hof­fen, euch bald ers­te Spiel­sze­nen zei­gen zu kön­nen, eine Auf­zeich­nung der E3-Demo war uns nicht mög­lich.

Luigi’s Mansion 3

Lui­gis Freun­de wer­den in einem Spuk­ho­tel gefan­gen gehal­ten und gemein­sam mit sei­nem Schreck­weg-Geis­ter­sau­ger soll er dem über­na­tür­li­chen Trei­ben ein Ende set­zen. Luigi’s Man­si­on 3 spielt sich ähn­lich wie der ers­te Teil, hin­ter den Atta­cken ist aber etwas mehr Wums. Zunächst blen­det der grün­be­mütz­te Ita­lie­ner die Geis­ter mit sei­ner Taschen­lam­pe, um sie dar­auf­hin ein­zu­sau­gen und – neu – hin und her zu schleu­dern. Ein­gangs benö­tigt es etwas Ein­ge­wöh­nung, mit dem Schreck­weg in der 2,5D-Perspektive mit 3D-Stick­steue­rung zu bedie­nen. Flugs ver­mö­beln wir die Geis­ter aller­dings nach Strich und Faden und tref­fen auf die ers­ten Umge­bungs­rät­sel. Eine Druck­plat­te ver­sperrt uns den Weg. Sobald wir sie akti­vie­ren, schnel­len töd­li­che Sta­cheln aus dem Boden. Per Knopf­druck erscheint Lui­gis Klon Flui­gi, den Fans aus dem Nin­ten­do 3DS-Vor­gän­ger ken­nen. Der kann ein­fach durch die Sta­cheln hin­durch lau­fen, aber auch Hebel hal­ten, wäh­rend wir zurück zu Lui­gi wech­seln und wei­ter im Level vor­an­schrei­ten. Das Spiel setzt Vor­der- und Hin­ter­grün­de der Level sinn­voll ein und ihr wer­det auf vie­le zer­stör­ba­re Wän­de tref­fen, hin­ter denen sich Geheim­nis­se ver­ste­cken. Mit einem Pöm­pel, den ihr ein­sau­gen könnt, zer­fetzt ihr die mor­schen Türen in ihre Ein­zel­tei­le. Obwohl das Spiel prin­zi­pi­ell nur Level, die von links nach rechts ver­lau­fen anbie­tet – zumin­dest in der knap­pen Demo, die ihr in unse­rem selbst auf­ge­nom­me­nen ideo seht -, gelingt es den Ent­wick­lern den For­scher­drang des Spie­lers zu wecken. Auch der mehr­stu­fi­ge Boss­kampf, den wir lei­der nicht zei­gen dür­fen, ist schön in Sze­ne gesetzt und inter­es­sant zu spie­len. Dass wir der Lan­ze des berit­te­nen Geis­ter-Rit­ters inmit­ten einer Are­na und feind­li­chen Kano­nen­ge­schos­sen immer wie­der aus­wei­chen und die Schwä­che­pe­ri­oden des Blech­ka­me­ra­den aus­nut­zen müs­sen, ist nichts Revo­lu­tio­nä­res, stellt aber eine net­te Abwechs­lung zum Geis­ter­auf­sa­gen dar und spielt sich gut. Luigi’s Man­si­on 3 wird 2019 für die Nin­ten­do Switch erschei­nen.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020

Nach Mario Par­ty und Mario Kart kehrt auch die Mario & Sonic-Rei­he auf die Switch zurück, um loka­le Mehr­spie­l­er­fes­te zu ermög­li­chen. Wir konn­ten bereits eini­ge Dis­zi­pli­nen wie Skate­boar­ding und Hür­den­lauf anspie­len. Unse­re vol­le Ses­si­on gegen einen Mit­ar­bei­ter von Nin­ten­do fin­det ihr im obi­gen Video. Die Steue­rung ist ange­nehm unkom­pli­ziert, die Dis­zi­pli­nen bewei­sen aber durch­aus Spiel­tie­fe. Im Skate­boar­ding greift man zwar nicht gera­de auf ein Trick-Reper­to­ie im Maße eines Tony Hawk’s Pro Ska­ters oder Skate zurück, aller­dings voll­führt man hier schnell diver­se Tricks und grin­det am Pool ent­lang. An den Lade­zei­ten, die teils etwas lang waren, wird hof­fent­lich noch gefeilt. Optisch über­zeugt der Titel bereits mit wit­zi­gen Ani­ma­tio­nen und wir freu­en uns dar­auf, im Novem­ber 2019 die übri­gen Dis­zi­pli­nen aus­pro­bie­ren zu kön­nen, auch wenn es Freund­schaf­ten kos­ten könn­te.

Alle Trai­ler, unse­re selbst auf­ge­nom­me­nen Spiel­sze­nen, Pod­casts und Arti­kel zur E3 2019 fin­det ihr auf unse­rer Micro­si­te.

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