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Test

Im Test: Wolf Attack

Die Märchenvorlage Die drei kleinen Schweinchen wurde in Wolf Attack als Videospiel umgesetzt. Wir haben den VR-Shooter für euch durchgespielt.

Es war einmal ein Haus und in diesem lebten drei kleine Schweinchen.

Kennt Ihr? Richtig und darum geht es auch im Spiel Wolf Attack. Nur nicht angestaubt wie im Märchen, sondern in der Virtuellen Realität (VR) und mit zwei Pistolen oder einem Bogen bewaffnet.

Das Spiel Wolf Attack von TAMATOVR, welches bei Steam für 16,99€ erhältlich ist, bringt uns genau diese Szenerie. Zudem soll der Titel auch noch für die Oculus Quest erscheinen.

In Wolf Attack haben wir die Auswahl aus drei Spielmodi. Zwei davon sind PVE-Inhalt (Player-vs.-Environment; Spieler-gegen-Künstliche Intelligenz) und liefern uns eine Schlacht gegen die Wölfe, die den armen Schweinchen an das Leder wollen. Entweder ziehen wir mit einen Bogen oder zwei Pistolen bewaffnet an die Retterfront, um die Schweine zu beschützen. Im Gameplay stellen sich die Pistolen als die einfachere Methode dar, um gegen die Wölfe in den Kampf zu ziehen, auch wenn es da durchaus Unterschiede gibt.

Der Bogenmodus liefert uns eine gut umgesetzte Bogen-VR-Mechanik. Mit der linken Hand halten wir den Bogen und mit der rechten ziehen wir einen Pfeil auf. Der Trigger zieht dabei einen Pfeil auf und lässt diesen los, sobald dieser nicht mehr betätigt wird. Es fällt recht schnell auf, dass hier Bewegung angesagt ist. Man muss schnell und genau zielen und dabei immer wieder einen Pfeil auf den Bogen spannen, um flott und gekonnt den Wölfen von ihren Zielen abzubringen.

Neben den Wölfen gilt es auch Türme oder auch Fledermäuse abzuschießen. Diese bringen dann zusätzliche Punkte. Nachdem die Wölfe von ihrem Ziel abgebracht wurden, muss man mit den Pfeilen auch noch die von ihnen fallengelassenen Münzen abschießen, damit diese dem Spielerkonto als Punkte gutgeschrieben werden. Natürlich gibt es auch Ballone mit Herzen oder Plus-Symbolen als Hilfestellung. Die Herzen füllen die Gesundheit der zu beschützenden Häuser auf und die mit den Plus-Symbolen die Lebensleiste des Spielers.

Der Pistolenmodus ist gefühlt um einiges einfacher. Denn hier braucht man nur beständig die Trigger gedrückt halten und muss nur noch zielen. Hier fangen dafür die Türme an auch Kanonenkugeln auf den Spieler abzufeuern. Diese kann man während sie auf den Spieler zufliegen natürlich abschießen.

Der Solospielerdmodus umfasst jeweils vier Wellen, die man überleben sollte. Bei vorzeitigem Ableben oder Abschluss der vier Wellen werden die Punkte gezählt und man erscheint dann auf einer Rangliste.

Im Multiplayermodus haben wir die Auswahl aus sechs Charakteren. Darunter fallen auch besagte Wölfe oder Schweinchen aber auch Löwen oder Krokodile. Hier steht man nun hinter einer Deckung und muss den gegnerischen Spieler im 1-gegen-1 besiegen. Es lassen sich Deckungselemente zerschießen, aber auch wieder Auffüllungen für die Lebensleiste aufsammeln. Im PVP (Player-vs.-Player; Spieler-gegen-Spieler) wird mit den Pistolen geschossen. Das erleichtert dann die Konzentration auf das Zielen und ausweichen. Zudem kann man mit Warpblasen seine Position verlagern, um so dem Gegner auszuweichen. Wer zum Ende hin mehr Abschüsse hat, gewinnt natürlich die Runde.

Die Grafik sowie auch die Klangkulisse sind recht familienfreundlich gestaltet. So erwartet uns im Spiel eher ein leichter Low-Poly-Comic-Look. Die Sounds sind einfach gestaltet und die Musik recht kindgerecht.

Fazit

An wen richtet sich Wolf Attack? Von der Machart eindeutig an VR-Einsteiger oder auch Familien, die nur mal so zwischendurch ein Spielchen wagen wollen. Wir denken, dass genau diese Zielgruppe hier und da mal für eine Stunde Spaß für zwischendurch haben könnte.

Die Screenshots haben wir für diesen Artikel selbst erstellt.

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