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JahresrückblickSpecial

Patricks Spielejahr 2015

2015, ein Spielejahr voller Neuauflagen und Sequels, aber einiger Newcomer.

Mein letzter persönlicher Spielerückblick liegt ganze 3 Jahre zurück. 2012 hatte das gesamte Team seine Spielehighlights zusammengefasst. In diesem Jahr könnt ihr erstmals selbst für eure Topspiele in 18 Kategorien abstimmen und dabei 80 Spiele gewinnen (bis 29.12., klick!) und zumindest ich nehme Stellung zu den Spielen, die mich das Jahr über beschäftigt haben.

Inhalt

Seite 1: Highlights
Seite 2: Enttäuschungen & Nachgeholt
Seite 3: Top 5 Spiele des Jahres

Meine Highlights 2015

Game of Thrones

Jedes Jahr befindet sich mindestens ein Spiel aus der Schmiede Telltale Games in den Top 5, so auch wieder 2015. Doch zu den Top 5 später mehr, jetzt erstmal alles Gute, das nicht in die Topliste gepasst hat. Game of Thrones und Minecraft: Story Mode zählen sicherlich dazu. Game of Thrones (nominiert als Best Story in a Game 2015 & Best Voice Work in a Game 2015) begann zwar 2014, endete jedoch in diesem Jahr. Telltale hat es hinbekommen, die altbekannte Formel auf das beliebte Universum umzumünzen und die bislang beste Versoftung der Marke auf den Schirm zu zaubern. Anders als sonst gibt es allerlei spielbare Charaktere, eine Reihe an völlig verschiedenen Schauplätzen und sehr viele Tode. Es fällt schon ziemlich schwer eine emotionale Verbindung zu dem Hauptcharakter aufzubauen, wenn er ständig wegstirbt. Aber getreu dem Motto “Der König ist tod, lang lebe der König” schafft es Telltale doch irgendwie emotional zu berühren und das selbst wenn man wie ich mit dem Franchise bisher nichts zu tun hatte. Ich freue mich schon auf die zweite Staffel.

Telltale gelang mit Minecraft: Story Mode hingegen das Kunststück innerhalb von 3 Monaten ganze 4 Episoden zu veröffentlich. Schade eigentlich, dass Episode 5 erst 2016 erscheint, sonst hätten wir das Spiel sicherlich in unsere “Spiele des Jahres”-Abstimmung mitaufgenommen. So werden wir es eben 2016 nominieren. Gerade in der aktuellen 4. Episode zeigt Telltale wie gekonnt mit mit Erwartungshaltung und plötzlichem Ableben beliebter Charaktere umgeht. Ähnlich wie Tales from the Borderlands steckt in Minecraft: SM eine Menge Selbstironie, es wird respektvoll mit Mojangs Marke umgegangen und dass man so viele skurrile Story-Momente aus dem Sandkastenspiel herausholen kann, hätte ich nicht gedacht. Auch hier freue ich mich auf die Fortsetzung, auch wenn die eigentliche Geschichte der ersten Staffel bereits abgeschlossen ist.

Wo wir gerade bei auf das Geschichtenerzählen ausgelegte Spiele sind. The Stanley Parable war für viele der große Knaller in Sachen Storytelling in Videospielen. Mit viel Witz und Selbstreferenz bewies Davey Wreden, dass eine neue Art Geschichten in Videospielen zu erzählen Spaß machen und Erfolg haben kann. Doch der Erfolg schlug um in Ekstase und dabei blieb so einiges auf der Strecke. Mit The Beginner’s Guide (nominiert als Best Story in a Game 2015) verarbeitet Wreden von Außen, wie The Stanley Parable entstanden ist und welche Konsequenzen aus dem öffentlichen Druck resultierten. Das Spiel ähnelt noch viel mehr als der Vorgänger einem “Walking Simulator” und der Titel trifft schon eine sehr spezielle Nische. Doch genau der gehöre ich an. Ich habe The Stanley Parable bereits zu Mod-Tagen schon gespielt, war vom erweiterten Stand-alone-Release nicht übermäßig beeindruckt, aber erfreut über den Zuspruch. Leider gab es wohl nicht nur Zuspruch und das auf extreme Art und Weise. The Beginner’s Guide hat mir die Augen geöffnet, was es heißt von einer Sekunde auf die andere im Rampenlicht zu stehen und mit den Folgen klar zu kommen. Ein sehr emotionales Spiel, das man als Interessierter an der Entwicklung von Games gespielt haben sollte.

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Spricht man von ausschweifenden Geschichten in Games, muss man auch von Hideo Kojimas Bombastwerk, das da Metal Gear Solid heißt, reden. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (nominiert als Best Blockbuster Action Game 2015, Best Story in a Game 2015, Best Soundtrack in a Game 2015 & Most Immersive Game World 2015) ist unter schwierigen Bedingungen zu Ende entwickelt und veröffentlicht worden. Es gab viel Rummel um den Macher und den Publisher des Bollwerks und jetzt steht das Spiel in den Läden und Kojima arbeitet gemeinsam mit Sony schon am nächsten Spiel. Bislang hat mir noch jedes MGS eine Menge Spaß bereitet aufgrund der interessanten Story und des spannenden Gameplays. MGS V: The Phantom Pain geht einen anderen Weg als die Vorgänger. Story-Sequenzen sind rar, aber immer noch so schräg wie im vierten Teil, die Spielwelt ist weitaus offener und es greifen eine Menge Systeme ineinander. Damit ist es spielerisch für mich wesentlich interessanter und ehrlich gesagt auch zugänglicher als die Vorgänger. Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich MGS 2 & 4, die ich intensiv und lange gespielt hab, nie zu Ende gebracht und deren Epiloge auf der beigelegten Movie-DVD bzw. YouTube geschaut habe. MGS V spiele ich rein im Let’s Play, dadurch verpasst man den ein oder anderen ruhigen Moment, um die Spannung für’s Publikum aufrecht zu erhalten. Doch das kommt dem Open World-Gameplay zu Gute und ich bleib dran, ein Vorteil im Grunde. Und die aktuell sechste Story-Mission zeigt, dass die Faceoffs mit einem interessanten Nemesis nicht ausbleiben, ich freue mich mit euch noch tiefer in MGS V einzudringen, immer Montagabends auf Twitch.

Redet man von den Blockbustern 2015, muss man Fallout 4 (nominiert als Best RPG/Adventure Game 2015, Most Immersive Game World 2015 & Best Voice Work in a Game 2015) nennen. Die Tatsache, dass ich an dieser Stelle schon Fallout 4 behandle, zeigt schon, dass ich noch nicht sehr weit bin. Circa 8 Stunden steckte ich bereits in Fallout: New Vegas, ich brauchte damals unbedingt die Version, über die wir hier gar nicht reden brauchte, und legte das Spiel wieder zur Seite. Es war einfach zu groß, gefährlich und zeitfressend. Fallout 4 habe ich ebenfalls nach der Zeit zur Seite gelegt, habe in diesen Stunden aber wesentlich weniger gesehen, habe deshalb auf jeden Fall meine Rückkehr in’s Ödland nicht aus den Augen verloren. Warum? Die Intro-Sequenz war super inszeniert, erinnerte mich an eine prominente Sequenz aus Saint’s Row IV, hatte aber nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun. Cubblepot ist ein toller Sidekick, der Hund eher dröge, aber austauschbar. Der Housing-Aspekt gefällt mir als Survival-Fan sehr gut, nur das Interface ist etwas frimelig. Außerdem sind die Locations wesentlich näher beinander als in FO:NV und merklich interessanter. Der Schwierigkeitsgrad ist ähnlich hoch angesetzt, es handelt sich schließlich noch um ein Fallout. Und das werde ich gern noch weiterspielen in 2016.

Submerged

Submerged ist ebenfalls in der Postapokalypse angesetzt, aber deutlich anders als das eben genannte Spiel. Es sieht aus wie Enslaved (dazu auf Seite 2 mehr), spielt sich wie The Legend of Zelda und fühlt sich an wie Journey. Für mich reicht es an die “Vorbilder” nicht heran, den Anspruch hat es aber auch gar nicht. Es gilt als Mädchen dem jungen verletzten Bruder bei der Genesung zu helfen. Eine versunkene Stadt stellt notgedrungen vorrübergehend die neue Heimat für die zwei da. Man trifft seltsame Meereswesen, lernt über den Niedergang der Zivilisation und die Vorgeschichte des ungleichen Duos. Es wird viel geklettert, geschippert und abgesucht. Am Ende wiederholt sich das Spiel zu häufig, bietet aber eine interessante Spielwelt, von der ich gern mehr sehen werde. Neugierig geworden? Dann das komplette Spiel in meinem Let’s Play ansehen.

Mit Spielen, die von Mobilplattformen auf “die großen” Systeme portiert werden, habe ich schlechte Erfahrungen. Man denke nur an das durchwachsene Deus Ex: The Fall, das trotz unterirdischer Qualität für uns immer noch monatlich mehr Aufrufe generiert, als jeder neue Blockbuster. Sollte man vielleicht doch mal weitermachen, sobald unsere YouTube-Sperre aufgehoben wurde. Jedenfalls hat mich 80 Days eines besseren belehrt: Mobile-Spiele können auf dem PC unglaublich viel Spaß machen. 80 Days gibt es schon länger für iOS und Android, die PC-Version fügt einen komplett neuen Kontinent hinzu. Doch um was geht’s: Ganz im Stil der Roman-Vorlage von Jules Verne versucht ihr in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Ihr seid der Gentleman Phileas Fogg, der mit seinem treuen Begleiter Jean Passepartout die Welt versucht zu umrunden und dabei allerlei Abenteuer erlebt. Ich habe den Roman nach Vollendung des Spiels – wenn man überhaupt davon sprechen kann, da es ja zig Routen gibt – gelesen und dachte mir sofort: Viel zu linear! Denn in 80 Days habt ihr volle Entscheidungsgewalt: Benutzt ihr den Transsibirienexpress wie in unserem Twitch-/YouTube-Playthrough oder nehmt ihr – wie in meiner ersten nicht aufgezeichneten Reise – die Südroute über Ägypten und scheitert kläglich, weil ihr von einem mechanischen Wachhund aufgelauert werdet, die Abzweigung nach Norden nehmen müsst, um auf einem riesigen Adler nach Schanghai zu flüchten? Spoiler ist das nicht wirklich einer, da es Dutzende wenn nicht Hunderte solcher Events gibt. Außerdem könnt ihr Handeln und viel über einzelne Kulturen erfahren, wobei Geld bei eigentlich keine Rolle spielt – selbst an den entlegendsten Orten gibt es einen EC-Automat mit frischem Baren. Kurz gesagt: 80 Days ist eine super Sache, einfach mal probieren!

Wie eingangs erwähnt gab es viele viele Remasters von älteren Titeln in diesem Jahr. Wer eine Übersicht aller Remasters des Jahres 2015 will, besucht unseren Spiel des Jahres-Vote und klickt bei der Kategorie beste Neu-Interpretation eines Spiels 2015 auf den “Tipp”-Button – schon springen einem über zwei Dutzend Titel in’s Auge. Durchgespielt habe ich in diesem Jahr nur eins davon: Tearaway Unfolded. Skeptisch begann ich die Neuauflage des Vita-Krachers (XTgamer-Test der Vita-Version): Kann das wirklich funktionieren, ein Spiel das so auf die Hardware der Vita zugeschnitten ist – Gameplay und Story – adequat auf den DualShock 4 der PS4 umzusetzen? Die Tarsier Studios erweiterten das kunterbunte Schnipselfeuerwerk um gelungene neue Sequenzen und brachten eine neue Note hinein – das unfertige Gegenstück zum DualShock 4 erinnert etwas an den nie vollendeten zweiten Todesstern in Star Wars: Episode VI. Auch hierzu habe ich ein Let’s Play gemacht, das natürlich nicht im Geringsten so kreativ angegangen wurde, wie die Entwicklung dieser Neuinterpretation des Papierkunstwerks von Media Molecule, aber vielleicht den ein oder anderen doch noch zu diesem großartigen Titel führt.

Dann habe ich noch drei Titel, die wohl die wenigsten von Euch kennen werden: Sunset, Westerado: Double Barreled und Attack on Titan: Humanity in Chains.

Sunset

Wir beginnen mal gediegen mit Sunset (nominiert als Best RPG/Adventure Game 2015). Das holländische Studio Tale of Tales (die wohl zuhauf mit Telltale und Traveller’s Tales verwechselt werden) zeichnet sich für eine ganze Reihe an kleinen Spielen verantwortlich, die meist ziemlich kurz sind und eine verzweigte Geschichte erzählen. Ich habe bislang das volle Line-up der Oranje-Schmiede auf YouTube durchgespielt, das könnte sich mit dem baldigen Virtual Reality-Projekt ändern, aber den letzten traditionellen Titel von Tale of Tales konnte ich noch spielen. Sunset heißt es und obwohl die Ego-Ansicht und die vielen Dialoge gleich bleiben, ist die Spielerfahrung doch reichlich anders als in The Path oder Fatale. Ihr befindet Euch in einem lateinamerikanischen Land, das sich gerade im Umbruch befindet. Ihr putzt immer das gleiche Apartement, während der Eigentümer die Welt durchstreift. Zu Beginn erkundet man noch alles, macht sich mit den Gegebenheiten vertraut, muss sich orientieren. Denn in jedem Besuch hat man ein Zeitlimit im Nacken und gewisse Aufgaben zu erfüllen – richtig bestraft wird man bei Nichterfüllung jedoch nicht. Doch die Welt um das Apartement ist im Wandel, plötzlich fliegen Helikopter über das Gebäude, am Balkon sehen wir brennende Häuser und Soldaten aufmaschieren. Auch der Kontakt mit dem Eigentümer intensiviert sich, da dieser in die anbrechende Revolution tief involviert ist. Das Apartement entwickelt sich gleichermaßen zum Rückzugsort, aber auch zum Brennpunkt. Ich warte nur darauf, dass Soldaten eines Abends eindringen und die ungescholtene Putzfrau verschleppen. Ob das passiert, findet ihr durch Spielen oder Schauen selber raus. Es lohnt sich jedenfalls. Auch wegen der zeitgenössischen Musik.

Zeitgenössisch geht’s auch in Westerado: Double Barreled zu, allerdings im Wilden Westen. Es handelt sich um eine erweiterte Fassung des gratis Flashspiels von Adult Swim Games. Als einsamer Cowboy schlägt ihr euch durch weitläufige Landschaften voller Gauner und Scharlartarne. Von einem Top-Down-Western-Spiel habe ich nicht eine solche Spieltiefe beim Kampf, der Spielwelt und den Quests erwartet. Ihr müsst zwar nicht so taktisch wie in Hard West vorgehen, aber schon besser euer Vorgehen planen. Zudem ist die Spielwelt riesig und beherbergt viele Ortschaften, Wüsten, kleinere Oasen und einen Minenkomplex. Ihr trefft einige schillernde Charaktere und müsst am Ende natürlich Rache üben, wie es häufig so ist. Die letzte Quest hat es nochmal so richtig in sich, hat mich aber durch den knackigen Schwierigkeitsgrad auch insoweit abgetournt, dass ich das Spiel auch nicht mehr angefasst habe, obwohl es noch eine Menge an Nebenquests zu erledigen gibt. Westerado lässt das Herz von einsamen Outlaws in jedem Falle höher schlagen – sechs Mal pro Sekunde.

Attack on Titan: Humanity in Chains mag eine der gelungensten Anime-Versoftungen der letzten Jahre sein, doch irgendwie spricht kaum einer drüber. Selbst wenn man vom 2016er PlayStation-Spiel spricht, das im Grunde genau das gleiche in High Definition ist, lässt man das 2015er Nintendo 3DS-Spiel außen vor. In Europa erschien das Spiel stark verspätet aufgrund eines Rechtestreits unter neuem Namen. Sucht im eShop also besser nach dem Untertitel als dem Anime-Titel. Das Spiel folgt in der Kampagne eng der Geschichte der 1. Staffel des Animes. Allerdings sind die Szenarien durcheinander geworfen. Ihr schlüpft in die Rolle allerlei Charaktere aus der Vorlage und neue Szenarien werden zufallsgeneriert freigeschaltet. Das fand ich etwas merkwürdig, aber als Anime-Kenner fand ich’s halb so schlimm. Sein Potential schöpft das Spiel erst nach einigen Stunden aus, wenn man quasi den Skirmish-Modus freischaltet. Dann kann man einen eigenen Scout-Kämpfer erstellen, mit neuem Equipment ständig verbessern und gemeinsam mit Freunden online oder lokal auf Titanenjagd gehen. Der Publisher war zwar so nett und hat uns eine Reihe an Codes überlassen, jedoch sind Gamer weitaus weniger zuverlässig als die Scouts im Anime und so hab ich noch keine Schlacht mit menschlichen Mitstreitern, die ich kannte, führen können. Mit wahllos zusammengewürfelten Teams funktioniert das Gameplay jedoch auch gut und es macht unglaublich viel Spaß die Schwachstellen des Titanen erst anzugehen, um dann den finalen Stich in den Nacken des Titanen zu setzen. Einzig an den Missionen der Kampagne und der Spielweltgröße müsste (für die PSN-Interpretation) geschraubt werden, sonst ein rundum gelungenes Action-Spiel.

Lumini

Lumini (nominiert für Most Immersive Game World 2015) ist ein netter kleiner Titel, der mir gezeigt hat, wie man mit kleinsten Mitteln eine emotionale Reise gestalten kann und so einige Magic Moments kreierte. Unbedingt mal spielen, Let’s Play ansehen oder im etwas merkwürdig gewordenen Video Review gucken!

Dann gibt es noch vier Spiele, deren Genres mir sonst nur wenig zusagen, mich aber doch einige Stunden vor den Rechner bzw. die Konsole gefesselt haben. Beginnen wir mit Armello, einem Fantasy-Runden-Strategiespiel. Schon 3 Worte in einer Genrebeschreibung, die mich im Grunde aufgähnen lassen. Armello schafft es aber durch seine Zugänglichkeit und dem gewissen Glücksfaktor mir sofort Spaß zu machen. Schaut ruhig mal in die Runde rein, die ich mit wildbill gezockt habe, wirklich kurzweiliges Spielchen!

Im Rahmen unserer Racing Week probierte ich Forza Motorsport 6 aus. Nachdem mir tags zuvor Driveclub solálá gefallen hat, erwartete ich nicht viel. Forza erzeugt bei mir ähnliche Gefühle wie seinerzeit Gran Turismo 3: A-spec oder DTM Racer Driver 2 – Rennspiele, die mit gewissem Simulationsanteil und unzähligen unterschiedlichen Fahrzeugklassen motivieren, toll aussehen und einfach Laune machen. Obwohl ich Forza 6 nur kurz gespielt habe, freue ich mich bald mal wieder eine Runde zu drehen.

Bleiben wir beim Sport: Golf macht mich normal so gar nicht an. Auf den berüchtigten PS2-Demo-Disks habe ich immer mal wieder gern neue Versionen von Tiger Woods PGA Tour gespielt. The Golf Club ist das erste Golfspiel das ich besitze und obwohl ich mit meiner Leistung nicht zufrieden bin (und sogar in den Kommentaren gescholten wurde), macht es unglaublich Laune. Klar, so eine tolle Performance wie die Rocket Beans bekommt man nur schwer hin, aber die Faszination einne Ball mit dem richtigen Eisen im richtigen Winkel zu schlagen um das Maximum an Distanz herauszuholen packte mich hier sehr schnell.

So und dann war da noch der Prison Architect. Ich hab schon öfters in Ausschnitten etwas gesehen, The Escapists angespielt und schnell wieder weggelegt, und dann die Einführung der Vollversion nach erfolgreicher Early Access-Phase mitbekommen und es direkt mal probiert. Und dann verging Stunde um Stunde und ich war immer noch im Tutorial – ein sehr gutes Zeichen für das Spiel, ein schlechtes für mein Zeitmanagement. Nur wenige Tage später verbrachte ich eine ganze Nacht mit dem Spiel und das war meine letzte Berührung damit. Zu Beginn dachte ich, das wird ja wie RollerCoasterTycoon mit Gefangenen, aber denkste: ein Gefängnis ist kein Freizeitpark, auch nicht für den Veranstalter. Man muss nicht nur an die Sicherheit, sondern auch an die Bedürfnisse und die Resozialisierung der Gefangenen denken, an Besuchszeiten, Verpflegung und Schulung des Personal u.v.m. Ich hoffe nur, dass mir das Spiel so schnell in der Steam-Bibliothek nicht mehr in’s Auge springt, sonst sind Augenränder am nächsten Tag vorprogrammiert.

Destiny lege ich seit der Beta ab und an immer wieder rein und nun ist ja auch The Taken King (oder König der Besessenen) erschienen. Im Zuge dessen habe ich die Hauptkampagne weitergespielt und bin nun endlich am letzten Planeten angekommen. Einige von euch werden es auf Twitch miterlebt haben, der Mars ist schon geil. Tolle Landschaften, knackige Missionen, interessante Bossfights – so mag ich das. Ich freue mich schon, den letzten Planeten anzugehen und dann The Taken King zu spielen. Bis dahin veröffentliche ich auch die Mars-Videos auf YouTube. Die sind sogar schon hochgeladen, da kann selbst YouTube mit ihrer Sperre uns gar nüscht.

Auf Seite 2 geht’s dann mit den Games weiter, die mich 2015 enttäuscht haben und die ich nachgeholt habe.

3 comments
  1. Kat van Lee

    Until Dawn fand ich ja persönlich richtig gut. Den Plottwist habe ich nicht vorausgesehen und *Achtung Spoiler* das ganze Übernatürliche, das später dazu kam, auch nicht. Das war mir zwar auch etwas too much (Warum brauch man das, wenn man Josh hat?!), aber im Endeffekt hat mich dieses Spiel wirklich geschockt – und zum Ausrasten gebracht (“ICH HAB DOCH MEINE HAND RUHIG GEHALTEN AAAAAAAAARGH!!!”).

    Reden wir nicht über THPS5… xD Das war wirklich ein Aussetzer der 1.Klasse. Wenn die Lizenz ausläuft muss man halt irgendwas zusammenschustern. Schade eigentlich 🙁 Die alten Spiele waren sooooo gut!

  2. Kat van Lee

    Das ist eine überraschende Top 5 😀 Bis auf Tales from the Borderland hätte ich mit keinem gerechnet, aber das kommt wohl auch davon, dass ich dieses Jahr recht wenige aktuelle Spiele in die PlayStation geworfen habe (Sorry PS! ♥). Sehr interessant auf jeden Fall, da ich bisher von Everybody’s Gone to Rapture nur mäßig-tolle Reviews gelesen habe. Deinen Test werde ich jetzt wohl mal genauer anschauen ^^

    *zeigt noch mal den Yakuza-Spoiler* Hihi

  3. Kat van Lee

    Zu Seite 1: Attack on Titan für 3DS wurde bereits veröffentlicht? Wieso hat das keiner mitbekommen (mich eingeschlossen)? O_______________ó NOOOOOO! Ich dachte, das kommt erst nächstes Jahr zusammen mit dem Live Action Movie.

    Zu MGSV hatte ich die Demo beim Release-Event (E-was?) gespielt und war echt positiv beeindruckt 🙂 Tolle Grafik, gutes Handling der Waffen und … eine Kiste hahahaha

    Metal Gear Solid VM
    Attack on Titan: Humanity in Chains
    Attack on Titan: Humanity in Chains
    Fallout 4 musste ja in der Liste erscheinen, allerdings versteh ich den Hype immer noch nicht ^^ Sollte wohl mal die Vorgänger spielen. Alle spielen es! ALLE!

    Tearaway Unfolded erwartet mich daheim in B wieder 🙂 Bin schon gespannt drauf. Eine Welt aus Papier ^o^

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