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gamescom 2017: SEGA-Line-up

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Bei SEGA kön­nen wir auf der dies­jäh­ri­gen games­com zwei Sequels zu iko­ni­schen Seri­en anzo­cken.

Sonic Mania ist noch in aller Mun­de, da steht schon das nächs­te Aben­teu­er mit dem blau­en Igel in den Start­lö­chern. Sonic Forces wird im Gegen­satz zu Mania, wofür sich Pago­da­West Games und Headcan­non ver­ant­wort­lich zeich­nen, von Team Sonic ent­wi­ckelt. Wäh­rend wir das aktu­el­le Sonic Mania nicht gespielt haben, wirkt die­ses Jump’n’Run eher wie ein Nach­fol­ger zu Sonic Genera­ti­ons. Ein­mal mehr mischt SEGA die zwei­te und die drit­te Dimen­si­on und kre­iert somit ein ganz eigen­wil­li­ges Aben­teu­er, das Mania-Spie­ler über­ra­schen wird.

Es erwar­tet euch zunächst das klas­si­sche 2D-Game­play. Als flin­ker Igel wetzt ihr durch wag­hal­si­ge Levels und sam­melt mög­lichst vie­le Rin­ge, dezi­miert Fein­de durch Kopf­sprün­ge und bekämpft Dr. Robot­nik in mehr­stu­fi­gen her­aus­for­dern­den Boss­kämp­fen. Das fühlt sich alles gut an und sieht aus wie aus einem Guss.

Dane­ben gibt es einen mensch­li­chen Cha­rak­ter, der aus der Ver­fol­ger­per­spek­ti­ve gesteu­ert wird. Hier gilt es eben­so Rin­ge zu sam­meln, Geg­ner zu besie­gen und euren Boost sinn­voll ein­zu­set­zen. Wir hüp­fen durch eine – wie soll­te es auch anders sein – Robo­ert­fa­brik und schwin­gen und mit Enter­ha­ken von Platt­form zu Platt­form, schal­ten Geg­ner mit Son­der­fä­hig­kei­ten aus. Das macht wirk­lich Spaß und ist eine erfri­schen­de Abwechs­lung vom 2D-Game­play.

Abschlie­ßend wer­den bei­de Figu­ren gemixt. Mit der Stär­ke des neu­en Cha­rak­ters und der Agi­li­tät des Igels geht es wie­der in der 3rd-Per­son-Ansicht los, ihr dürft aller­dings Bonus­fer­tig­kei­ten als Sonic ein­set­zen. Das spielt sich rasant, aber noch etwas zu unüber­sicht­lich. Wir müs­sen die­sen Modus in der fina­len Ver­si­on aus­führ­li­cher ange­hen, um uns eine Mei­nung dazu bil­den zu kön­nen.

Ins­ge­samt ist Sonic Forces ein inter­es­san­tes Expe­ri­ment. Wäh­rend der klas­si­sche 2D-Modus Hit­ga­ran­tie ver­spricht, macht auch der 3D-Teil eine Men­ge Spaß und könn­te an die Qua­li­tät des Rat­chet and Clank-Reboots her­an­rei­chen. Was den drit­ten Modus angeht, müs­sen wir ihn noch län­ger spie­len, um ihn beur­tei­len zu könn­nen. Wir hof­fen hier dar­auf, dass das Feed­back von der games­com für sinn­vol­le Ver­bes­se­run­gen ein­ge­setzt wird. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn Sonic Forces erscheint bereits am 7. Novem­ber für Switch, PC, Xbox One und Play­Sta­ti­on 4.

Verpackung von Sonic Forces

Spie­le­ti­tel: Sonic Forces

Gen­re: Jump'n'Run

Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum: 07.11.2017

Platt­for­men: Nin­ten­do Switch | PC | Play­Sta­ti­on 4 | Xbox One | 

Ent­wick­ler: SEGA

Publisher: SEGA


Nach zwi­schen­zeit­li­cher Ebbe freu­en sich Fans der Yaku­za-Serie über regen Nach­schub. Wäh­rend das Pre­quel Yaku­za 0 im Janu­ar das Licht der west­li­chen Welt erblick­te, erschien der direk­te Nach­fol­ger Yaku­za Kiwa­mi – ein Remake des ers­ten Teils – im ver­gan­ge­nen Monat. Die Ver­öf­fent­li­chung von Yaku­za 6 steht für den 20. März 2018 auf dem Fahr­plan. Hier­bei han­delt es sich um den ers­ten Able­ger der beson­ders in Japan unter dem Namen Ryû Ga Goto­ku popu­lä­ren Fran­chise, der aus­schließ­lich für die Play­Sta­ti­on 4 ent­wi­ckelt wur­de, und um das letz­te Kapi­tel um Kazu­ma Kiryu. Wobei es meist nicht dabei bleibt, ay Nathan Dra­ke und Solid Sna­ke?

Die Hard­ware-Power durch die neue Dra­gon-Engi­ne macht sich direkt bemerk­bar: In der “Free Roam”-Demo sehen wir uns in Tokios fik­ti­vem Ver­gnü­gungs­di­strikt Kamu­ro­cho um und nie waren die Neo-Rekla­mie­ren knal­li­ger, die Cha­rak­ter­mo­del­le detail­lier­ter, die Ani­ma­tio­nen flüs­si­ger und das Lau­fen durch Pfüt­zen sprit­zi­ger. Die­ser Ein­blick ist prä­de­sti­niert dafür, dass wir in der Club SEGA-Spiel­hal­le vor­bei schau­en und die neu­en Mini­spie­le aus­pro­bie­ren. Wir dür­fen zwei voll­wer­ti­ge SEGA-Spie­le ange­hen – Vir­tua Figh­ter 5: Final Show­down und Puyo­Puyo. Die Beat’em-up-Serie Vir­tua Figh­ter fei­ert damit ihr Debüt auf der PS4, denn hier­bei han­delt es sich um den aktu­el­len Teil, der 2012 von der ver­gan­ge­nen Kon­so­len­ge­nera­ti­on befeu­ert wur­de.

In Yaku­za 6 wird nicht nur der Asphalt­dschun­gel erkun­det und in der Arca­de gezockt, es wird auch gekämpft. Im Ver­gleich zu den Vor­gän­gern gibt es kei­ner­lei Lade­zei­ten mehr. Das Spiel trans­fe­riert in Sekun­den­bruch­tei­len von der Erkun­dung der Stadt in den nächs­ten Kampf gegen Stra­ßen­punks und Trun­ken­bol­de. Was das Kampf­sys­tem angeht hat sich im Ver­gleich zu Zero und Kiwa­mi eini­ges geän­dert. Von den ver­schie­de­nen Kampf­sti­len müs­sen wir uns dies­mal ver­ab­schie­den. Statt­des­sen inter­agie­ren die Figu­ren end­lich mit der Umge­bung (da hat wohl jemand Slee­ping Dogs gespielt).

Kiryu wirft Fein­de über Board einer Yacht in’s Was­ser, über­quert mühe­los Hin­der­nis­se wie Balus­tra­den und ver­senkt die Köp­fe der ver­dutz­ten Scher­gen in Auto­ma­ten. Hin­zu kommt ein Ulti­ma­te Heat Mode. In die­sem Sta­tus ist Kiryu qua­si unbe­sieg­bar, schwingt Motor­rä­der gegen Schur­ken und trak­tiert sie mit noch bru­ta­le­ren Spe­zi­al­ma­nö­vern. Ob sich das Kampf­sys­tem bewährt, wird sich erst im Lang­zeit-Test im März zei­gen.

Yaku­za 6 führt Kazu­ma Kiryu nach Hiro­shi­ma. Er trägt ein klei­nes Kind auf dem Arm und ist auf der Suche. Auf der Suche nach was? Das kön­nen wir nur erah­nen, denn das Spiel erklärt es bewusst nicht. Da wir Yaku­za 5 bis­lang nicht abge­schlos­sen haben, fin­den wir das gut. Die Qua­li­tät der Zwi­schen­se­quen­zen und der japa­ni­schen Sprach­aus­ga­be gepaart mit der flap­si­gen eng­li­schen Über­set­zung ist wie­der ein­mal mehr als gelun­gen. Alle Dia­lo­ge sol­len dies­mal syn­chro­ni­siert sein. Beacht­lich ist dabei, dass selbst in der kur­zen Zeit die Geschich­te Gän­se­h­aut­mo­men­te her­vor­ruft, als Kiryu das Klein­kind in sei­nem übli­chen idea­lis­ti­schen Stil buch­stäb­lich bis zum letz­ten Hemd ver­tei­digt. Wir sind gespannt, wo uns die Geschich­te des sechs­ten Seri­en­teils spie­le­risch und the­ma­tisch hin­füh­ren wird.

Übri­gens wird das Spiel auch in einer “After Hours Pre­mi­um Edi­ti­on” mit stil­ech­ten Barglä­sern im Seri­en­de­sign, Unter­set­zern, Eis­wür­fel­ma­chern, Hard­co­ver-Art­book und spe­zi­el­ler Ver­pa­ckung zum Preis von 90 Euro erschie­nen.

Bis dahin könnt ihr unse­re Let’s Plays von Yaku­za 0 (abge­schlos­sen) und Yaku­za Kiwa­mi (mun­ter im Gan­ge) aus­che­cken, um mit der Serie warm zu wer­den.

Verpackung von Yakuza 6

Spie­le­ti­tel: Yaku­za 6

Gen­re: Action-Adven­ture

Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum: 20.03.2018

Platt­for­men: Play­Sta­ti­on 4 | 

Ent­wick­ler: Ryu ga Goto­ku Stu­dio

Publisher: SEGA


One comment
  1. Exxoz Zockt

    Sonic der blaue Igel der zwar immer “schnell” war aber durch das Level­de­sign und Spiel­prin­zip oft aus­ge­bremst wur­de und hin­ter Mario nur Zwei­ter wur­de. Schon erstaun­lich wie ot der Igel immer wie­der “neu” auf­ge­legt wur­de 😀 Ich sel­ber hat­te damals auf dem Sega Game Gear mit den Igel mei­nen ers­ten per­sön­li­chen und auch nur ein­zi­gen Kon­takt. Wobei die Spiel­erfah­rung für dama­li­ge Zeit recht gut war und man über vie­les hin­weg gese­hen hat­te. Zu Yaku­za kann ich nicht so viel schrei­ben weil es hier an der pas­sen­den Kon­so­le man­gelt. Auch wenn hier und das SPie­le her­aus­kom­men die PS exklu­siv sind die rela­tiv lockend wir­ken. Tjo… da sage ich lei­der … kein Mul­ti­plat­form.

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