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JahresrückblickSpecial

Patricks Spielejahr 2017

Inhalt

Sei­te 1: Höhe­punk­te
Sei­te 2: Ent­täu­schun­gen & Nach­ge­holt
Sei­te 3: Top 5 Spie­le des Jah­res

Enttäuschungen

  • Cyber­di­men­si­on Nep­tu­nia: 4 Godes­ses Online (Unser Test)

Mein ers­tes durch­ge­spiel­tes Nep­tu­nia-Spiel klei­det sich als Mash-up aller Seri­en­tei­le, ver­zich­tet aller­dings auf die Spiel­tie­fe, inter­es­san­te Sto­ry und RPG-Mecha­ni­ken der Haupt­se­ri­en­tei­le und wird dank dem zum Test­zeit­punkt desas­trö­sen Net­code des auf­ge­pfrop­ten Online-Modus‘ beson­ders in den Copy & Pas­te-Boss­kämp­fen buch­stäb­lich zur Gedulds­pro­be.

  • Oka­mi HD (Video-Ver­gleich zwi­schen PS3 und PS4 folgt bald)

Spät im Jahr für PS4 und XB1 erschie­nen zeigt der Auf­takt, dass Cap­coms schö­nes Aben­teu­er einen unsäg­lich lah­men Anfang hat, der mit den ner­vi­gen Fan­ta­sie­stim­men den Vogel abschießt.

Chro­ni­cles war ein meis­ter­haf­tes RPG, wie Rafa in sei­nem detail­lier­ten Test (des­sen deut­sche Über­set­zung in die­sem Jahr lei­der im Äther ver­schwun­den ist) fest­stell­te, doch Revo­lu­ti­on fehlt die See­le, eine nach­voll­zieh­ba­re Geschich­te und Zeit um wirk­lich spie­len zu kön­nen.

 

Futur­Labs Velo­ci­ty 2X zählt zu mei­nen abso­lu­ten Lie­bings­spie­len und der Sound­track ihres PSVR-Expe­ri­ments Tiny Trax lässt daher mein Herz zum Beat schla­gen, doch das eigent­li­che Spiel ent­puppt sich als Hom­mage an die Car­re­ra-Renn­bah­nen (oder die ande­rer Her­stel­ler) aus der Kind­heit, die zwar für zwei Stun­den unglaub­lich Spaß macht, dann aber auch schlag­ar­tig ihren Reiz ver­liert.

  • Deer Hun­ter: Rel­oa­ded (Ver­gleichs­vi­deo kommt in 2018)

Nach den epi­schen Jag­den in theH­un­ter, von denen ich noch mei­nen Enkeln erzäh­len wer­de, zog ich Deer Hun­ter zum Ver­gleich her­an und wur­de mit einem linea­ren häss­li­chen ver­bug­gten On-Rail-arti­gen Shoo­ter über­rascht, der bes­ser in der Mot­ten­kis­te der vor­letz­ten Kon­so­len­ge­nera­ti­on geblie­ben wäre.

  • Arch­an­gel (Teil eines VR-Spe­cials in 2018)

Auf der E3 mach­te mich das Mech-Spiel in Ocu­lus VR heiß, auf der hei­mi­schen PSVR muss man Abstri­che visu­el­ler Natur und in Sachen Steue­rung hin­neh­men und bocken­schwer ist es noch dazu, aber ich wer­de ihm in jedem Fall noch­mal eine Chan­ce geben.

Sto­ry, Kampf­sys­tem und Umfang hin­ken gewal­tig Yaku­za 0 hin­ter­her, trotz­dem war es schön, end­lich den ers­ten Teil ein­mal erle­ben zu kön­nen.

Auf bei­den Mes­sen wur­de ich von die­sem side­s­crol­len­den Braw­ler heiß gemacht und am Ende hat es im Koop mit den wer­ten Kol­le­gen Isaac und Fran­ces­co auch viel Spaß gemacht, doch etwas mehr Abwechs­lung im Move-Set, Varia­ti­on an Geg­nern und ein weit­aus sta­bi­le­rer Net­code hät­ten es schon sein dür­fen und nach Imple­men­tie­rung von Letz­te­rem wer­den wir unser zom­bie­met­zeln­des Aben­teu­er mit zwei 2D-Puris­ten und einem VR-Chao­ten ger­ne zu Ende füh­ren.

Stellt euch die Call of Duty 4: Modern War­fa­re-Flug­zeug­mis­si­on vor und… wie­der­holt sie end­los, packt mas­sen­haft Zom­bies dazu und run­den­ba­sier­tes Tower Defen­se-Spiel­prin­zip und fer­tig ist Zom­bies on a Pla­ne (Frame­ra­te ent­spricht dem ver­link­ten CoD-Video) – ein Flug ohne Hap­py End.

Das nett anzu­se­hen­de atmo­sphä­ri­sche Jump’n’Run war mir zu unüber­sicht­lich und in den Rät­seln, die größ­ten­teils durch prä­zi­ses Sprin­gen gelöst wer­den, zu zer­mür­bend, sodass ich es schwe­ren Her­zens wie­der bei­sei­te leg­te.

Nachgeholt

Ich gehe noch kurz auf die Games ein, die nicht 2017 erschie­nen sind, die ich die­ses Jahr aber doch end­lich abge­schlos­sen habe.

  • Gra­vi­ty Rush Remas­te­red (mein Test) – groß­ar­ti­ges Gesamt­kunst­werk mit inno­va­ti­ver Fort­be­we­gungs­me­tho­de, fan­tas­ti­schem Sound­track, tol­ler Optik und abwechs­lungs­rei­chen Kulis­sen (nur manch­mal tie­risch schwer und Kom­plet­tis­ten wie ich ver­flu­chen die vie­len Sam­mel­ob­jek­te) – hier möch­te ich auf das groß­ar­ti­ge Let’s Play von Fran­ces­co von Teil 2 hin­wei­sen
  • Lumi­no City – schö­nes hand­ge­mach­tes Point’n’Click-Adventure mit inter­es­san­ten Puz­zlen und tol­ler Musik
  • Through the Woods (mein Test) – kur­zes Action-Adven­ture, das nor­di­sche Folk­lo­re mit Fan­ta­sy mixt und eine emo­tio­na­le Mut­ter-/Sohn-Geschich­te erzählt und viel zu über­stürzt endet
  • Orwell: Kee­ping an Eye On You – Groß­ar­ti­ges Adven­ture gemäß dem Mot­to „Big Bro­ther is watching you“ mit hoch­in­ter­es­san­ten Gesichts­punk­ten zum all­ge­gen­wär­ti­gen Miss­brauch von Pri­vat­sphä­re und Daten­si­cher­heit
  • Bound – das tan­zen­de Aben­teu­er der Datu­ra-Macher hat nicht nur eine zusätz­li­che Sto­ry-Ebe­ne, die sich mir durch das Durch­spie­len end­lich voll­stän­dig eröff­ne­te, son­dern eröff­net in VR erst sein gan­zes Poten­ti­al, denn mit der Bril­le auf der Nase man taucht ein­fach in die­se far­ben­fro­he trei­ben­de Welt ab
  • 999 – Nine Hours, Nine Per­sons, Nine Doors – Dank der Nona­ry Games-Samm­lung, wel­che auch den geis­ti­gen Nach­fol­ger Virtue’s Last Reward (VLR) beinhal­tet, muss­te ich das Spiel nicht in der gräss­li­chen DS-Optik zu Ende spie­len, son­dern durf­te der abge­dreh­ten Sto­ry und den eigen­wil­li­gen Cha­rak­tern bis hin zu einem Fal­se-Ende (wie soll­te es auch anders sein) bei­woh­nen, VLR und ZTD in 2018!
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