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E3

E3 2018: Nintendo Line-up

Auf der E3 2018 konn­ten wir bei Nin­ten­do gleich drei Titel aus­pro­bie­ren: Super Smash Bros. Ulti­ma­te, Let’s Go! Pika­chu und Mario Ten­nis Aces.

Seit sage und schrei­be 19 Jah­ren gibt es jetzt schon für jede Nin­ten­do-Kon­so­le seit dem Nin­ten­do 64 ein neu­es Super Smash Bros. Die Beat’em-Up-Serie fei­ert mit Super Smash Bros. Ulti­ma­te ihren vor­läu­fi­gen Höhe­punkt, denn im Spiel fin­det ihr alle bis­he­ri­gen Cha­rak­te­re  aus den N64-, NGC-, Wii (U)- und 3DS-Tei­len wie­der und zusätz­lich noch Rid­ley aus Metro­id und die Inklings aus Spla­toon 2. Gan­ze 65 Kämp­fer ste­hen euch dem­nach zur Ver­fü­gung. Zusätz­lich gibt es neue Sta­ges wie der Gre­at Pla­teau Tower aus The Legend of Zel­da: Breath of the Wild und die Moray Towers aus Spla­toon.

Wir konn­ten Smash Ulti­ma­te gemein­sam mit Vik­to­ria und Hanns Peter von Nin­ten­do Deutsch­land bzw. Öster­reich aus­pro­bie­ren und sind beein­druckt vom erwei­ter­ten Game­play. Drückt man den Angriffs­knopf nun für län­ge­re Zeit, könnt ihr schnel­ler angrei­fen. Man kann von Lei­tern aus atta­ckie­ren und in der Luft aus­wei­chen. Die Smash Attack kann mit den A- und B-Knöp­fen dazu ein­ge­setzt wer­den, um den Dash des Geg­ners zu unter­bre­chen. Sobald ihr in Füh­rung seid, leuch­tet ihr kurz für ande­re Spie­ler auf und wer­det zum leich­te­ren Ziel. Der Scha­den im 1-gegen-1 wur­de erhöht, wenn mehr Spie­ler der wil­den Hatz bei­woh­nen. Toll: Dank Umstieg auf Unre­al Engi­ne 4 läuft das Spek­ta­kel trotz zer­bers­ten­dem Level und zahl­rei­chen Par­ti­keln in flüs­si­gen 60 Bil­dern pro Sekun­de.

Super Smash Bros. Ulti­ma­te wird am 7. Dezem­ber 2018 exklu­siv für die Nin­ten­do Switch erschei­nen.

Bis zur Ver­öf­fent­li­chung eines neu­en voll­wer­ti­gen Poké­mon-Spiels lässt sich Game­Freak noch bis 2019 Zeit. Die­se Lücke sol­len Poké­mon Let’s Go! Pika­chu und Poké­mon Let’s Go! Evo­li schlie­ßen. Wir haben es mit dem neu­en Poké­ball Plus ange­spielt. Dabei han­delt es sich um einen Con­trol­ler, der einen Knub­bel zum Bewe­gen, einem in die­sem Knub­bel inte­grier­ten A-Knop und einen sepa­ra­ten dar­über ange­brach­ten B-Knopf ver­fügt und mit dem man zusätz­lich auch Poké­mon Go! spie­len wer­den kann. Apro­pos Poké­mon Go!: Erreicht eines eurer Taschen­mons­ter Level 40, könnt ihr eure auf dem Smartphone/Tablet gefan­ge­nen Racker in die Switch-Ver­si­on impor­tie­ren und vice ver­sa.

Poké­mon Let’s Go! ist ein Remake der Gel­ben Edi­ti­on aus Game­Boy-Zei­ten. Die Sto­ry soll an die der ers­ten Genera­ti­on ange­lehnt sein, aller­dings auch eini­ge Über­ra­schun­gen bie­ten. In unse­rer Anzock­ses­si­on befin­den wir uns in einem der Wäl­der Kan­tos und fan­gen in den Wie­sen wil­de Poké­mon wie Pika­chus (sehr sel­ten) und Rau­pis (viel zu oft). Spielt man nicht mit den Joy-Cons, son­dern mit dem Poké­ball Plus, muss man den Ball genau auf das Tier­chen wer­fen. Nach eini­gen Ver­su­chen gelingt das auch ganz gut.

Doch auch eini­ge Trai­ner haben eben­falls ihren Weg in den Wald gefun­den. Sobald wir in ihre Blick­rich­tung spa­zie­ren, grei­fen sie uns an, wie alt­be­kannt. Die Kämp­fe gegen die Käfer­samm­ler lau­fen wie in den klas­si­schen Tei­len ab. Wir kön­nen also Pika­chus Ruck­zuck­hieb und Don­ner­blitz ein­set­zen, Glu­man­da tack­len las­sen (Feu­er spei­en kann der klei­ne Dra­che noch nicht) oder Schig­gys Blub­ber ver­wen­den. Die Poké­mon sam­meln wie in den klas­si­schen Tei­len Erfah­rungs­punk­te und stei­gen im Level auf.

Gra­fisch ist Poké­mon Let’s Go! beein­dru­ckend. Beson­ders die Model­le der Poké­mon kom­men in den Kampf­bild­schir­men, die wie in den voll­wer­ti­gen Seri­en­tei­len ange­ord­net sind, zur Gel­tung. Streift ihr in der Spiel­welt umehr, folgt euch euer Pika­chu bzw. Evo­li und wackelt mit dem Schwanz, sobald ihr nahe an einem gehei­men Gegen­stand seid. Schüt­telt ihr den Poké­ball Plus, redet euer Pika­chu (oder Evo­li) sogar mit euch. Das hat einen Tama­got­chi-arti­gen Effekt, der beson­ders das jun­ge Publi­kum begeis­tern dürf­te. Dadurch, dass ledig­lich die ers­ten 150 Poké­mon ent­hal­ten sind, wer­den aber auch älte­re Semes­ter, die mit den Game­Boy-Spie­len auf­ge­wach­sen sind, abge­holt. Einen loka­len Koop- und einen Online-Modus zum Tau­schen von Poké­mon wird es auch geben.

Vor­be­stel­ler und Käu­fer am Erschei­nungs­tag des Poké­ball Plus erhal­ten Mew als Bonus dazu. Es wird auch ein Bund­le aus Spiel und Con­trol­ler ange­bo­ten wer­den.

Poké­mon Let’s Go! Pika­chu und Evo­li erscheint am 16. Novem­ber 2018 exklu­siv für die Nin­ten­do Switch.

Knapp zwei Dut­zend Nin­ten­do-Cha­rak­te­re kämp­fen in Came­lots Mario Ten­nis Aces um die Vor­herr­schaft auf dem Court, dar­un­ter die kürz­lich ange­kün­dig­ten Koo­pa Tro­o­pa, Blooper und Did­dy Kong. Beim Anspie­len fällt auf, wie ein­gän­gig das Game­play ist. Man wird nicht mit aller­lei Son­der­fä­hig­kei­ten über­for­dert und beschränkt sich auf das Nötigs­te wie Top­spin, Lob und Sli­ce. Jede Figur lädt mit erfolg­rei­chen Schlä­gen eine Bonus­leis­te auf und lässt dann auto­ma­tisch einen beson­ders star­ken Schlag vom Sta­pel. Hier­bei kann in der Ego-Ansicht die Rich­tung vor­ge­ge­ben wer­den. Die­se Schlä­ge sind für den/die Gegen­über nur schwer abzu­weh­ren.

Mario Ten­nis Aces spielt sich flott und prä­zi­se. Es sieht ange­nehm bunt, aber nicht zu knal­lig aus und dürf­te Fans von Sport­spie­len eini­ge schö­ne Stun­den besche­ren. Mul­ti­play­er freu­en sich über loka­le und Online-Unter­stüt­zung, Ein­zel­spie­lern ste­hen Pilz-, Blu­men und Stern-Pokal und ein Tur­nier­mo­dus zur Ver­fü­gung. Zusätz­lich fei­ert der Aben­teu­er­mo­dus Pre­mie­re, in dem es unter­schied­li­che Mis­si­ons­ty­pen und Boss­kämp­fe geben soll.

Mario Ten­nis Aces erscheint bereits am 22. Juni 2018 exklu­siv für die Nin­ten­do Switch.

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