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Im Test: Total War Saga – Thrones of Britannia

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Thro­nes of Bri­tan­nia ist der 12. Teil der Stra­te­gie­se­rie Total War. In die­sem Test prü­fen wir, wie ein­stei­ger­freund­lich das Spiel für kom­plet­te Neu­lin­ge ist.

Ein­gangs sei erwähnt, dass wir kei­ne bis wenig Erfah­rung mit Total War-Spie­len haben und Thro­nes of Bri­tan­nia unser Ein­stieg in die Serie dar­stellt. Wir wer­den es daher nicht mit den ande­ren Kapi­teln der Serie ver­glei­chen und uns ganz auf sei­ne eige­nen spie­le­ri­schen Aspek­te kon­zen­trie­ren. Ange­sichts des­sen, dass wir mit die­sem Teil in die Rei­he ein­ge­stie­gen sind, hat uns das Spiel posi­tiv über­rascht.

Thro­nes of Bri­tan­nia setzt Jah­re nach der Schlacht von Ethan­dun an. Für die­se Epo­che gibt es nicht vie­le ver­läss­li­chen Infor­ma­tio­nen, also haben die Ent­wick­ler die Lücken selbst auf nach­voll­zieh­ba­re Wei­se aus­ge­füllt. Das ist eine inter­es­san­te Ent­schei­dung für eine auf Rea­lis­mus getrimm­te Serie und sie gibt zugleich den Ent­wick­lern die Mög­lich­keit, mehr über die­ses his­to­ri­sche Sze­na­rio in Erfah­rung zu brin­gen, ohne dabei aus­schließ­lich auf die Fan­ta­sie der Autoren ange­wie­sen zu sein. Wir kön­nen uns für eine von fünf Frak­tio­nen, inklu­si­ve der Wikin­ger, ent­schei­den und müs­sen uns mit unse­rer Nati­on in Schlach­ten, der Diplo­ma­tie und der kul­tu­rel­len Vor­herr­schaft so oft wie mög­lich durch­set­zen.

Die Diplo­ma­tie ist ein sehr wich­ti­ger Bestand­teil des Spiels. Alle has­sen sich, aber im eige­nen Inter­es­se muss dann doch koope­riert wer­den. Wir haben dar­auf zu ach­ten, uns nicht über unse­re poten­ti­el­len Ver­bün­de­ten hin­weg­zu­set­zen, sonst keh­ren sie uns den Rücken zu, wenn wir ihre Unter­stüt­zung am drin­gends­ten brauch­ten. Bei­spie­le für ele­gan­te Diplo­ma­tie sind eine der Töch­ter einer ande­ren Frak­ti­on zu hei­ra­ten, um die König­rei­che zu ver­ei­ni­gen, oder Ver­bün­de­te mit den eige­nen Trup­pen im Krieg in der Hoff­nung zu unter­stüt­zen, dass sie sich spä­ter bei uns revan­chie­ren. Über­strahlt man alle ande­ren Par­tei­en mit hoher Popu­la­ri­tät, gewinnt man auto­ma­tisch. Durch die­ses wenig auf­re­gen­de Spiel­ele­ment stellt sich bei dem Spie­ler Ernüch­te­rung ein.

Im Krieg mit roher Gewalt zu gewin­nen dürf­te für den Groß­teil der Spie­ler am meis­ten Spaß machen. Dabei könnt ihr euch ent­we­der dafür ent­schei­den, die Trup­pen eigen­hän­dig auf­zu­stel­len zu befeh­li­gen oder das Gan­ze der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) über­las­sen. Die Gene­rie­rung der Schlach­ten nimmt eine lan­ge Zeit in Anspruch und bis ihr wirk­lich in die Schlacht selbst ein­grei­fen könnt, dau­ert es eine gan­ze Wei­le. Dabei ist es wich­tig, an den Gra­fik­op­tio­nen zu schrau­ben und die Bench­mark­funk­ti­on ein­zu­set­zen, damit das Spiel so flüs­sig wie nur mög­lich läuft. Sofern ihr das Spiel auf auto­ma­tisch schal­tet, ent­schei­den meh­re­re Fak­to­ren über Sieg oder Nie­der­la­ge. Dar­un­ter sind nicht nur die Trup­pen­stär­ken und deren For­ma­tio­nen, son­dern auch der Grad an Hun­ger und der Respekt, den die Sol­da­ten den Kom­man­dan­ten ent­ge­gen­brin­gen. Gewinnt ihr gegen einen ande­ren Mon­ar­chen, zieht ihr den Zorn sei­ner Ver­bün­de­ten auf euch. Diplo­ma­tie hat daher einen hohen Stel­len­wert und ihr dürft sie nie außer Acht las­sen, wenn ihr am Ende sieg­reich sein wollt.

Fazit

Thro­nes of Bri­tan­nia gelingt es, dem Spie­ler die Kern­ele­men­te der Serie auf eine Wei­se näher zu brin­gen, die Neu­lin­gen direkt Spaß berei­tet. Das Spiel ist nicht feh­ler­frei, es stellt jedoch einen groß­ar­ti­gen Ein­stiegs­punkt in Total War dar. Dar­über hin­aus wur­de es für eine Viel­zahl an PC-Kon­fi­gu­ra­tio­nen opti­miert, auch wenn die Schlach­ten nur sehr lang­sam laden. Das Spiel ist also defi­ni­tiv einen Blick wert.

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