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EGX Berlin 2019: Doom Eternal & Final Fantasy VII Remake

Auf der EGX Ber­lin hat­ten wir die Mög­lich­keit die bei­den poten­ti­el­len März-Hits des kom­men­den Jah­res anzu­spie­len – Doom Eter­nal und Final Fan­ta­sy VII Remake.

Doom Eternal

Habt ihr die Game­play-Prä­sen­ta­ti­on von Doom Eter­nal auf der dies­jäh­ri­gen Quake­Con gese­hen, wisst ihr genau dar­über Bescheid, was auf der EGX Ber­lin von ids für den 20. März 2020 geplan­ten Ego-Shoo­ter spiel­bar war – zumin­dest nach einem klei­nen Tuto­ri­al, das manch weni­ger erfah­re­nen Shoo­ter-Spie­ler direkt über­for­dert hat. Wir haben Doom als kata­stro­phi­scher Splat­ter-Shoo­ter in Erin­ne­rung. Doch die Demo war gänz­lich anders: In Are­nen nie­ten wir Wel­le um Wel­le neue Aus­ge­bur­ten der Höl­le um – egal ob es schwebt, schlurft, kriecht oder rennt, das Mons­ter­de­sign von Doom Eter­nal ist krea­tiv, lehnt sich aber stark an die bis­he­ri­gen Geg­ner­ty­pen an.

Dadurch, dass man Por­ta­le nut­zen kann, um Geg­nern in den Rücken zu fal­len, und mit befes­tig­ten Stan­gen höher sprin­gen kann, erge­ben sich neue schnel­le­re Bewe­gungs­mus­ter, die sich vor allem im aus­zah­len wer­den. An ande­rer Stel­le müs­sen wir einen Spieß­ru­ten­lauf vor­bei an uns mit Geschos­sen trak­tie­ren­den schwe­ben­den Mons­tern machen und dabei, ähn­lich wie Lara Croft, einen Greif­ha­ken ein­set­zen, um an bestimm­ten Ober­flä­chen hin­auf­zu­klet­tern. Die Muni­ti­ons­ar­mut aus den Vor­gän­gern ist auch in Eter­nal wie­der­zu­fin­den und die zahl­rei­chen bewähr­ten Waf­fen wie Plas­ma-Flin­te, Ket­ten­sä­ge und Rake­ten­wer­fer sor­gen mit neu­en Schuss­mo­di wie den per Maus­klick zünd­ba­ren Rake­ten für abwechs­lungs­rei­ches Spiel­ge­sche­hen.

Optisch ist Doom Eter­nal gelun­gen. Wir haben es auf dem PC gespielt und konn­ten kei­ne Per­for­mance-Pro­ble­me fest­stel­len. Da so viel auf dem Bild­schirm pas­siert kann man schon ein­mal die ein oder ande­re unschar­fe Tex­tur ver­schmer­zen. Das Spiel wird zusätz­lich auf für Xbox One, Play­Sta­ti­on 4, Goog­le Sta­dia und Nin­ten­do Switch ver­öf­fent­licht wer­den.

Final Fantasy VII Remake

Das Remake des 1997 erschie­ne­nen Play­Sta­ti­on-Klas­si­kers Final Fan­ta­sy VII befin­det sich seit über vier Jah­ren in Ent­wick­lung. Am 3. März 2020 wird es end­lich so weit sein: Rol­len­spiel­fans dür­fen dann end­lich wie­der Mid­gar erkun­den. Dar­in liegt auch bereits die Beson­der­heit: Die Neu­auf­la­ge von FF7 wird auf meh­re­re Spie­le auf­ge­split­tet. Wie es da mit der Benen­nung aus­sieht, konn­te uns auf der EGX Ber­lin nicht beant­wor­tet wer­den. Statt­des­sen haben wir uns direkt an einer der zahl­rei­chen Play­Sta­ti­on 4 Pros in eine kur­ze Demo gestürzt, die der games­com-Ver­si­on ent­spricht (vgl. Video unten). In der Rol­le von Cloud Stri­fe und Bar­ret infil­trie­ren wir einen der Atom­re­ak­to­ren des Shin­ra-Kon­zerns. Zahl­rei­che mecha­ni­sche Wach-Skor­pio­ne stel­len sich uns dabei in den Weg und am Ende bekämp­fen wir einen rie­si­gen Boss­geg­ner, den Sen­ti­nel.

Das FF7 Remake setzt auf Echt­zeit­kämp­fe. Zum Release wird es aller­dings ein Update geben und Fans dür­fen jeder­zeit zwi­schen dem Active Time Batt­le-Sys­tem (ATB) und dem klas­si­schen run­den­ba­sier­ten Kampf­sys­tem des Ori­gi­nals wech­seln. Das ATB erlaubt aller­lei tak­ti­sche Knif­fe. Es steht euch jeder­zeit frei, zwi­schen den Cha­rak­te­ren hin- und her­zu­wech­seln. Wäh­rend Cloud beson­ders im Nah­kampf effek­tiv ist, setzt sich Bar­ret aus der Fer­ne zur Wehr. Sobald wir eine Spe­zi­al­leis­te mit erfolg­rei­chen Atta­cken auf­ge­la­den haben, las­sen wir mit Cloud einen beson­ders effek­ti­ven Limit-Angriff vom Sta­pel. Bestimm­te Angrif­fe wie Clouds Focu­sed Thrust läh­men den Geg­ner und erlau­ben es dann unge­stört und effek­ti­ver zu agie­ren. Wäh­rend wir unse­rem KI-Beglei­ter befeh­len einen Heil­trank zu neh­men und den akti­ven Kämp­fer eine Ele­men­tar­at­ta­cke voll­füh­ren las­sen, pau­siert das Spiel im Übri­gen. So wer­den die hit­zi­gen Gefech­te über­sicht­li­cher und man kann mit küh­lem Kopf agie­ren. Wir haben seit den Final Fan­ta­sy-Spie­len auf der PS2 kei­nen Seri­en­teil mehr ange­fasst und kamen trotz­dem wun­der­bar mit der Steue­rung klar.

Optisch macht Final Fan­ta­sy VII Remake eine gran­dio­se Figur: Die Zwi­schen­se­quen­zen sehen fan­tas­tisch aus, das Spiel läuft auf der PS4 Pro flüs­sig, die Bewe­gungs­ab­läu­fe der Cha­rak­te­re sind stets flüs­sig und selbst in gro­ßen Area­len und mit vie­len Geg­nern und Effek­ten auf dem Bild­schirm bricht die Bild­wie­der­ho­lungs­ra­te nicht ein. Die Musik­un­ter­ma­lung bleibt der Seri­en­tra­di­ti­on treu und befeu­ert das Gesche­hen mit pas­sen­den Fan­fa­ren. Nobuo Uematsu zeich­net sich ein­mal mehr für die Kom­po­si­ti­on ver­ant­wort­lich. Toll: Das Spiel bie­tet nicht nur deut­sche Tex­te, son­dern auch eine gelun­ge­ne deut­sche Syn­chro.

Da FF7 Remake sich anstellt ein rie­si­ges Rol­len­spiel zu sein, wird erst die fina­le Ver­si­on zei­gen, ob der posi­ti­ve Erstein­druck über die gesam­te Spiel­zeit hin­weg auf­recht­erhal­ten wer­den kann.

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