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Test

Im Test: EPOS Gaming-Headset H3

Mit dem Gaming-Headset H3 will Hersteller EPOS hohe Klangqualität zum bezahlbaren Preis liefern. In unserem Test überprüfen wir, wie gut das gelungen ist.

Lieferumfang und Anschlüsse

Das EPOS H3 ist ein kabelgebundenes Gaming-Headset. Die Ausstattung ist schlicht: Das Headset bietet einen in der linken Ohrmuschel eingelassenen 3,5mm-Klinkenanschluss und über ein Rad, das an der rechten Ohrmuschel die Lautstärke regelt, unabhängig von der Windows-Lautstärke. Da der Lautstärkeregler im Vergleich zu anderen EPOS-Geräten eingelassen ist, erfordert die Bedienung eingangs etwas Eingewöhnung. Wir begrüßen diese Designentscheidung, da man im Eifer des Gefechts nicht am Kabel nach einer integrierten Fernbedienung suchen, sondern die Lautstärke direkt am Gerät verändern kann.

Im Lieferumfang sind lediglich zwei 3,5mm-Kabel und die Anleitung enthalten. In dem 2m-PC-Kabel sind Mikrofon und Audioausgabe naturgemäß getrennt. Das zweite 1,5m-lange Kabel verzichtet auf diese Trennung und ist an einer Seite abgewinkelt. Mit diesem Kabel kann das H3 an Smartphone, Tablet oder Spielekonsole verwendet werden. Das H3 unterstützt offiziell PC, Mac, Nintendo Switch, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S und Xbox One. Das Headset ist in den Farben Schwarz (Onyx Black) und Weiß (Ghost White)verfügbar. Einzelne Elemente wie die Polsterungen sind allerdings in beiden fällen in schwarzer Farbe gehalten, vergleichbar mit dem offiziellen PlayStation 5-Headset von Sony. Die beigefügten Ohrpolster des Typs GSA 3 lassen sich übrigens tauschen.

Komfort

Die ovalen Ohrmuscheln sind mittlerweile Standard bei den EPOS-Kopfhörern. Die beidseitig gepolsterten geschlossenen leichten stabilen Bügel sind in 10 Stufen verstellbar. Im Vergleich zu dem letzten EPOS-Gerät, dem EPOS | SENNHEISER GSP 370, welches wir ebenfalls getestet haben, wurden der Anpressdruck und das Gewicht (267 zu 284 Gramm) gesenkt. Vor allem im Vergleich mit der kabelgebundenen Gaming-Headset-Konkurrenz, die meist über 300 Gramm auf die Waage bringt, ist das H3 ein echtes Leichtgewicht. Auch nach längeren Zock-Sitzungen liegt das EPOS H3 angenehm an.

Klangqualität

Das EPOS H3 hat ein Faible für Höhen und ist damit im Gegensatz zum GSP 370 ganz und gar nicht basslastig. Das Klangbild ist klarer, Bässe klingen weniger dumpf und Geräusche können in Spielen klar geortet werden. Zugunsten des großartigen Klangerlebnisses lohnt es sich durchaus, auf die Kabellosigkeit zu verzichten.

Sprachqualität

Der Mikrofonarm ist an der linken Ohrmuschel angebracht. Wenn er eingeklappt wird, wird das Mikrofon stummgeschaltet. Das Mikrofon klingt klar und Plopplaute werden bis zu einem gewissen Grad herausgefiltert. Im Vergleich zu anderen 3,5mm-Headsets schlägt sich das Mikro des H3 gut und übertrifft das Mikro des GSP 370 bei Weitem. Wenig verwunderlich, da das GSP 370 die Signale kabellos überträgt. Eine Soundkarte ist für hochwertige Aufnahmen allerdings Pflicht, denn das Grundrauschen, das der Realtek-Soundchip unseres X570-Mainboards erzeugt, kann nur mit Filtern gebändigt werden, die die Sprachqualität senken. Optional erhältlich ist die externe USB-Soundkarte GSX 300, die auch mit der EPOS Gaming Suite kompatibel ist.

Fazit

EPOS hat sich bei dem Gaming-Headset H3 auf ein gutes Klangerlebnis konzentriert und auf Schnickschnack wie LEDs oder Zusatzfunktionen verzichtet. Für den Preis von 119,- Euro erhält man ein wie von EPOS gewohnt gut verarbeitetes und angenehm leichtes Headset mit hoher Klangqualität in allen von uns getesteten Anwendungsgebieten (Gaming, Musik, Filme).

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