Loading...
Special

Red Dead Redemption 2: Empfehlungen für ein optimales Western-Erlebnis

Red Dead Redemp­ti­on 2 ist seit Frei­tag erhält­lich. Wir spie­len das Wes­tern-Epos gera­de flei­ßig und geben euch an die­ser Stel­le eini­ge Tipps, um euer Erleb­nis zu maxi­mie­ren.

Wir haben bereits gut zwei Dut­zend Spiel­stun­den in Red Dead Redemp­ti­on 2 inves­tiert und sind in Kapi­tel 3 der Kam­pa­gne ange­langt. Nach­fol­gend tei­len wir mit euch ein paar Emp­feh­lun­gen, die es teils auch ander­orts zu lesen gibt, die sich aber für uns als hilf­reich erwie­sen haben. Noch dazu tei­len wir mit euch ein paar Screen­shots, die wir anhand der von Rock­star Games zur Ver­fü­gung gestell­ten Play­Sta­ti­on 4 Pro-Ver­si­on geschos­sen haben.

Lasst euch Zeit

Red Dead Redemp­ti­on 2 ist ein lan­ges Spiel. Wie im Vor­gän­ger mag man geneigt sein, von einer Mis­si­on zur ande­ren zu het­zen. Geht dies­mal nicht so vor. Rock­star ist es gelun­gen eine fan­tas­ti­sche Wes­tern-Atmo­sphä­re auf­zu­bau­en. Macht euch das nicht kaputt und genießt das lang­sa­me Spiel­tem­po und ras­tet an höher gele­ge­nen Aus­sichts­platt­for­men, um die unglaub­lich schö­ne Land­schaft zu genie­ßen. Sel­ten hat man in einem Video­spiel fast in jeder Sze­ne ein schö­nes Post­kar­ten­mo­tiv. Zum Glück kann man heut­zu­ta­ge mit weni­gen Knopf­drü­cken Screen­shots erstel­len.

Haltet eure Augen und Ohren offen

Es gibt viel zu ent­de­cken in New Hano­ver, Lem­oy­ne und den zahl­rei­chen wei­te­ren Loca­ti­ons in Red Dead Redemp­ti­on 2. Ver­weilt ihr eini­ge Aben­de am Lager­feu­er eures Ban­den­ver­stecks, erfahrt ihr unge­mein viel über die Wer­de­gän­ge von Sadie, Abi­ga­il, John, Uncle, Mol­ly, Bill, Javier & Co., dar­un­ter dra­ma­ti­sche, aber auch urko­mi­sche Geschich­ten. Dane­ben haben vie­le Cha­rak­te­re eige­ne Songs auf Lager, die eben­falls zum Weg­schmei­ßen oder zum Sin­nie­ren im Mond­licht sind. Die zahl­rei­chen Neben­ak­ti­vi­tä­ten sind auch nicht zu unter­schät­zen: Dino-Ske­let­te sam­meln, Five Fin­ger Fil­let, Domi­no & Co. bie­ten sau­ber aus­ge­ar­bei­te­te unter­halt­sa­me Spiel­me­cha­ni­ken. In grö­ße­ren Städ­ten wie Saint Denis gibt es dar­über hin­aus inter­ak­ti­ve Thea­ter­auf­füh­run­gen – vom Stand-up über die Big Band bis zur Feu­er­schlu­cke­rin. Die Mono­lo­ge sind dabei ähn­lich gut geschrie­ben wie Ricky Ger­vais Auf­trit­te in GTA IV.

Experimentiert mit Musik

Bill Elm und Woo­dy Jack­son haben einen groß­ar­ti­gen Sound­track zu Red Dead Redemp­ti­on 2 kom­po­niert und pro­du­ziert. So abwechs­lungs­reich die Musik­un­ter­ma­lung ist, bei einem Spiel, das zig Stun­den umfasst, wird sich die Muk­ke zwangs­läu­fig irgend­wann wie­der­ho­len. Wir emp­feh­len mit exter­ner Musik zu expe­ri­men­tie­ren. Gera­de auf der PS4, an der man wäh­rend dem Spie­len den Musik­strea­ming-Dienst Spo­ti­fy nut­zen kann, bie­tet sich das an. Star­tet man den Dienst auf der PS4, wird direkt eine Play­list zum Lau­schen beim Aus­rei­ten names Ride & Play emp­foh­len. Die­se kön­nen wir auf­grund der teils unpas­sen­den pop­pi­gen Musik nicht emp­feh­len. Viel­mehr raten wir euch dazu, Klas­si­ker von Ennio Mor­rico­ne oder Sound­tracks von moder­nen Wes­tern wie Djan­go Unchai­ned, The Hate­ful Eight oder The Assas­si­na­ti­on of Jes­se James zu hören.

Die Macher wur­den bei der Ent­wick­lung des Vor­gän­gers noch von klas­si­schen Spa­ghet­ti-Wes­tern beein­flusst. Dies ging so weit, dass sogar ein­zel­ne Sze­nen eins zu eins umge­setzt wur­den. Vie­le Augen­bli­cke in Red Dead Redemp­ti­on 2 erin­nern an oben genann­te moder­ne Wes­tern von Quen­tin Taran­ti­no & Co. Daher bie­tet es sich etwa an, in einer Lem­my-Mis­si­on, in der ihr mit dem Schwar­zen auf eine Plan­ta­gen­vil­la einer ras­sis­tisch moti­vier­ten Grup­pe zurei­tet und deren Dyna­mit klaut, die Songs aus Djan­go Unchai­ned anzu­ma­chen. Ver­gesst aber nicht, hin und wie­der den Ori­gi­nal-Sound­track anzu­schal­ten, sonst ver­passt ihr vie­le atmo­sphä­ri­sche Stü­cke.

Als Alter­na­ti­ve zu o.g. Spo­ti­fy-Play­list haben wir eine eige­ne Play­list ange­legt, die ihr ger­ne wäh­rend dem Spie­len anma­chen könnt. Feed­back erwünscht.

Spart Geld und steckt’s in die Gang

Für jede erfolg­reich absol­vier­te Mis­si­on erhal­tet ihr nur einen Anteil, schließ­lich befin­det ihr euch in der van der Lin­de-Gang. Wir emp­feh­len wäh­rend und spä­tes­tens am Ende jedes Kamp­fes jeden Geg­ner zu loo­ten, also sein gesam­tes Hab und Gut mit­zu­neh­men. Die Guns­lin­ger füh­ren zwar sel­ten viel Cash bei sich, die Wert­ge­gen­stän­de sind aber teil­wei­se immens viel wert, beson­ders wenn ihr sie direkt eurer Ban­de spen­det. In den Gemischt­wa­ren­lä­den und bei den Heh­lern gibt es viel unnüt­zes Zeug zu hohen Prei­sen. Neue Pfer­de kos­ten viel und brin­gen wenig Ver­bes­se­rung. Spart lie­ber Geld an, steckt es in eure Gang und ver­bes­sert eure Bin­dung zu eurem Pferd. Ver­bes­sert ihr die Behau­sung von Dutch und Arthur, spen­den die ande­ren Ban­den­mit­glie­der mehr Geld für die Gemein­schafts­kas­se und ihr könnt über das Lager an einen belie­bi­gen Ort schnell­rei­sen, etwas anders als im ers­ten Teil. Das ist in der rie­si­gen Welt von Red Dead Redemp­ti­on 2 und der ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­gen Fort­be­we­gungs­ge­schwin­dig­keit essen­ti­ell. Kauft ihr Pear­son das Leder­be­ar­bei­tungs­werk­zeug, stellt er für euch neue Taschen her, in die z. B. mehr Vor­rä­te pas­sen, sofern ihr ihm vor­her bestimm­te Fel­le in per­fek­ter Qua­li­tät lie­fert. Es ist auch gut, etwas Geld in der Hin­ter­hand zu haben, um Kopf­gel­der abzu­be­zah­len.

Nutzt die verschiedenen Kamera-Perspektiven

Red Dead Redemp­ti­on war aus­schließ­lich aus der Ver­fol­ger­per­spek­ti­ve zu spie­len. In den New Gen-Ver­sio­nen von GTA V führ­te Rock­star Games die Ego-Per­spek­ti­ve ein. In Red Dead Redemp­ti­on 2 könnt ihr zwi­schen fünf Kame­ra-Per­spek­ti­ven wäh­len. Drei davon bli­cken in unter­schied­li­chen Abstän­den auf Arthur Mor­gans Rücken, die vier­te Kame­ra erlaubt es euch, das Gesche­hen haut­nah aus der First-Per­son zu erle­ben, und die fünf­te ist einer Film­ka­me­ra nach­emp­fun­den. In den ers­ten Spiel­stun­den waren wir dazu geneigt, aus Gewohn­heit stets mitt­le­re der drei Ver­fol­ger­per­spek­ti­ven zu ver­wen­den. Macht ihr das das gesam­te Spiel über, ver­passt ihr viel. Red Dead Redemp­ti­on 2 steckt vol­ler klei­ner Details. So emp­fiehlt es sich beim Aus­ritt auf einer Kut­sche mit einem ande­ren Cha­rak­ter in die Ego-Per­spek­ti­ve zu schal­ten, da er euch bei­spiels­wei­se einen Brief zeigt oder ihr sei­ne Gesichts­ani­ma­tio­nen sehen könnt. Schal­tet ihr durch lan­ges Betä­ti­gen des Touch­pads auf dem DualS­hock 4 auf der PS4 in die cine­as­ti­sche Per­spek­ti­ve, habt ihr nicht nur groß­ar­ti­ge Aus­sich­ten, son­dern müsst nicht mehr selb­stän­dig steu­ern, son­dern nur noch die X-Tas­te gedrückt hal­ten. Das geht so weit, dass ihr auch außer­halb von Mis­sio­nen auto­ma­tisch zum Ziel­punkt rei­ten könnt, sofern ihr vor­her einen Weg­punkt gesetzt habt – sehr hilf­reich, falls ihr die Schnell­rei­se­funk­ti­on noch nicht frei­ge­schal­tet habt.

Das war’s mit unse­ren klei­nen Tipps, um euer Wes­tern-Ver­gnü­gen wei­ter zu opti­mie­ren. Habt ihr noch Tipps und Knif­fe für die ande­ren Leser, um aus Red Dead Redemp­ti­on 2 mehr her­aus­zu­ho­len? Dann hin­ter­lasst sie ger­ne in den Kom­men­ta­ren.

Twitch Live Stream is ONLINE
Twitch Live Stream is OFFLINE