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E3

E3 2018: Just Cause 4 in der Vorschau

Wir durften bei Square Enix das neue Open-World-Actionspiel der Avalanche Studios ansehen. Mit welchen Elementen man den spektakulären dritten Teil übertrumpfen möchte, erfahrt ihr in unserer E3-Vorschau.

In Just Cause 4 verschlägt es Rico Rodriguez diesmal in den fiktionalen südamerikanischen Staat Solice. Dort bekämpft Rico sowohl die Armee aus dem dritten Serienteil als auch die neue Army of Chaos. Antagonistin ist Gabriela, die die Organisation Black Hand anführt. Die Bevölkerung Solices ist einem korrupten Regime unterworfen und dann wird natürlich Rico – wohl auch aus Interessen der US-Außenpolitik – zur Befreiung der Bewohner entsendet.

Zum großen Aushängeschild für den Actioner machte Square Enix auf der E3 die enthaltenen Extremwettereffekte. Solace besteht aus vier Biomen und bietet darin Blitze, Blizzards, Sandstürme und den im Xbox Media Briefing gezeigten Tornado.

In einer live vorgeführten Gameplaydemonstration der Mission „Operation Windwalker“ erlebten wir, wie ein Tornado durch einen ganzen Flughafen fegt. Ricos Aufgabe ist es die Windmaschinen, die sich dort befinden, zu zerstören. Hier kommen Ricos neue Gadgets ins Spiel. Der Enterhaken und der Wingsuit finden sich in verbesserter Form im Spiel wieder. Durch die neuen Windeffekte wird der Einsatz des Wingsuits interessanter. Die Windrichtung wird durch schicke Partikeleffekte dargestellt und so müsst ihr euer Fluggerät entsprechend ausrichten. Der Enterhaken verfügt wieder über die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Objekte voneinander abzustoßen bzw. aneinander anzuziehen. In Kombination mit den Boostern und Airliftern kann man so einen Kran umfunktionieren, dass er als zentrifugaler Rammbock fungiert. Zudem kann man Objekte in die Höhe schleudern und als Bomben umfunktionieren. Selbst gewöhnliche Container werden so zu Raketen, mit denen sich der Spieler fortbewegen kann. Rico verfügt zudem über ein erweitertes Waffenarsenal. Zu den bewährten Knarren und Hilfsmitteln kommen die Railgun und Drohnen hinzu. Er kann außerdem jetzt auch über Kimme und Korn zielen. Zudem kann er die Kontrolle über neue Vehikel übernehmen, darunter Bulldozer, Microjets und Jetskis.

Der Wirbelsturm wird sehr intensiv in Szene gesetzt und ist zwar der Aufhänger für diese Mission, wie die anderen Wetterphänomene soll er allerdings auch frei in der Spielwelt umherziehen. Jedes Gebäude, das ihm im Weg steht, wird kurzerhand zerstört und selbst Flugzeuge werden in die Luft geschleudert und finden sich im Sog des Ungetüms wieder.

Just Cause 4 basiert auf der APEX-Engine, die schon im hübschen Jagdspiel TheHunter: Call of the Wilds Verwendung fand. Die 15-jährige Erfahrung des Studios floss dabei in die Entwicklung dieser Engine ein. Die grafischen Verbesserungen in Punkto Weitsicht, Detailgrad von Charakteren und die brachiale Darstellung von Explosionen sind enorm. Und Just Cause 3 war wirklich kein hässliches Spiel. Rüstet schon einmal euren Rechner auf, denn Just Cause 3 war auch nicht gerade ein Hardware-schonender Titel.

Vorabfazit

Wir freuen uns auf die Veröffentlichung von Just Cause 4 am 04.12.2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One und befreien mit Rico Rodriguez gern einen weiteren Teil der Erde von einem korrupten Regime, wenn wir dabei wunderschöne Landschaftsstriche bewundern und eine Menge Dinge kaputt machen dürfen. Die neuen spielerischen Elemente steigern die ohnehin weitreichenden Möglichkeiten für den Spieler und die Wetterphänomene klingen nicht nur auf dem Papier toll, sondern eröffnen auch völlig neue Missionstypen. Wenn’s doch nur schon Dezember wär.

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