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Im Test: Metro Exodus

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Das neue Kapitel der Metro-Serie ist endlich erschienen und als Fans der Serie habt ihr es euch sicherlich bereits geholt. Habt ihr hingegen bislang noch keinen Metro-Titel gespielt oder seid ihr noch unsicher, ob sich der Kauf lohnt, dann lest unsere ehrliche Meinung darüber. Doch beginnen wir von Vorne.

Wie der Titel bereits verrät lassen wir das Metro-Setting in diesem Serienteil hinter uns und versuchen stattdessen zu verstehen, wie die Menschheit in Mitten eines nuklearen Ödlands überleben konnte. So blumig wie der Start scheint, ist er am Ende gar nicht: Alsbald trefft ihr Kannibalen und auf einer Gehirnwäsche unterzogenen Kultisten, die Strom als Teufelsprodukt ansehen. Allerdings hat es auch gute Menschen in das Brachland verschlagen, die ihr nach und nach je nach Nützlichkeit für eure Sache für eure eigene Gruppe rekrutieren könnt.  Wir haben das Spiel auf der PlayStation 4 getestet und konnten keine Performance-Probleme feststellen. Das Spiel strotzt mit toller Optik, die einen als Spieler vor allem in die dichte Atmosphäre hineinzieht, deren Detailgrad allerdings höher hätte ausfallen können. Wir sind auf ein paar Glitches gestoßen wie Elemente eines Abschnitts, die in der Luft stecken geblieben sind, oder tote Körper, die sich durch Wände bewegen. Nichts besonderes also, das das Spiel ruinieren könnte.

Den Entwicklern war es wichtig, eine packende Geschichte zu erzählen und dabei die Moral nicht zu vergessen. Eure eigene Sterblichkeit wird hingegen versteckt, um euch nicht davon abzuhalten, die Geschichte in vollen Zügen zu genießen. Das Spiel zwingt euch zwar nicht immer rohe Gewalt gegen eure Gegner einzusetzen, doch solange ihr keine unschuldigen (oder unbewaffneten) Personen umbringt, bekommt ihr keine Schwierigkeiten. Sobald ihr eine böse Handlung begangen habt, informiert euch das Spiel hierüber dadurch, dass der Bildschirm für einen Sekundenbruchteil in einen schwarz/weiß-Modus schaltet. Eure Entscheidungen haben zudem Auswirkungen auf die Handlung (Dialoge ändern sich) und auf das Ende, das ihr zu sehen bekommen werdet. Um die Entwickler zu zitieren: ” Es gibt kein gutes oder böses Ende, sondern nur das das ihr verdient.” Spielt als Artjom also so, wie ihr es für richtet haltet, und genießt eure Reise.

Die Spielwelt mutet offen an, ihr werdet jedoch ermutigt die Ziele zu erfüllen und keine Ressourcen zu verschwenden. Spitzfindige lösen darüber hinaus die optionalen Nebenaufgaben. Spielt ihr nicht gerade auf der einfachen Schwierigkeitsstufe, verfügt ihr über einen äußert begrenzten Munitionsvorrat und verschwendet jenen schneller als ihr die Lage überblicken könnt. Es ist also eine schnelle Entscheidungsfindung gefragt, ob ihr in eurer aktuellen Situation entweder kämpfen oder wegrennen solltet. Abstruserweise sind es gerade die langen Ladezeiten, die bei jedem Wiedereinstieg in die offene Spielwelt anfallen und die euch dazu bewegen eine andere nicht in eurem Ableben endende Taktik zu verwenden. Es gibt eine coole Crafting-Mechanik, die euch auf eurer Reise unterstützt. Damit könnt ihr Munition und Granaten herstellen, eure Waffen modifizieren und mehrere Überlebenssets herstellen. Um in der harten Welt von Metro Exodus überleben zu können, benötigt ihr jedes erdenkliche Werkzeug und daher sei es euch angeraten, jegliche Materialien mitzunehmen.

Fazit

Trotz aller spielerischer Neuerungen spielt sich Metro Exodus größtenteils wie seine Vorgänger. Es ist beileibe kein perfektes Spiel, aber es ist handwerklich gut gemacht und verdient eure Aufmerksamkeit, sofern euch Spiele mit Fokus auf packende immersive Geschichten gefallen. Das Spiel fordert heraus, es ist bei bedachtem Vorgehen allerdings weder gnadenlos noch frustrierend. Lediglich die langen Ladezeiten könnte man reduzieren und die meist dumm agierende Künstliche Intelligenz (KI) könnte man verbessern. Davon abgesehen können wir Metro Exodus Ego-Shooter-Fans wärmstens empfehlen.

2 comments
  1. Exxoz Zockt

    Ich habs gelesen, denke immer noch drüber nach und naja… villeicht bekomm ich das eine oder Spiel eh am Sonntag zum Geb. geschenkt mal sehen ^,^ Uff… dann bin ich… wirklich schon sehr alt #kisteaussuchen °,O

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